Medizinische SchwerpunkteUnser umfangreiches Leistungsspektrum

Jährlich werden an beiden Standorten etwa 6.500 moderne Narkosen in Allgemeinanästhesie sowie ultraschallgestütze, differenzierte periphere und rückenmarknahe Regionalanästhesien durchgeführt. Die postoperative Schmerzversorgung obliegt der Anästhesie.

Beide Standorte verfügen jeweils über den bodengebundenen Rettungsdienst mit Notarztfahrzeug (NEF). Am Standort Senftenberg ist die Rettungswache direkt dem Klinikum zugehörig. In Lauchhammer wird die Rettungswache vom DRK betrieben, wobei hier auch Notärzte des Klinikums ihren Dienst leisten. An beiden Standorten werden insgesamt ca. 2.900 Einsätze pro Jahr erbracht.

In Senftenberg sind auf der Luftrettungsstation des ADAC zusätzlich der Rettungshubschrauber "Christoph 33" mit ca. 1.700 Einsätzen sowie der Intensivtransporthubschrauber "Christoph Brandenburg" mit ca. 1.000 Einsätzen pro Jahr zum Wohle der regionalen als auch überregionalen Bevölkerung stationiert. Anästhesisten des Klinikums Niederlausitz nehmen an der Dienstbereitschaft beider Hubschrauber teil.

Anästhesie

Im Bereich der Anästhesie werden alle Arten von Narkoseverfahren durchgeführt. Hierzu gehören neben der Allgemeinanästhesie (Vollnarkosen mit Gas oder total intravenöse Anästhesie), die Regionalanästhesieverfahren, wie zum Beispiel die Spinalanästhesie und Periduralanästhesie (rückenmarknahe Betäubungen) sowie periphere ultraschallgestützte Nervenblockaden. Dabei werden einzelne Nerven gezielt mit einem Lokalanästhetikum betäubt. Dieses schonende Verfahren zur Operation ermöglicht auch zum Beispiel mittels Kathetertechnik eine hohe Patientenzufriedenheit in der postoperativen Schmerztherapie.

Alle uns anvertrauten Patienten werden mit einem modernen Monitorverfahren, inklusive BIS-Monitoring zur Narkosetiefedarstellung überwacht. Bei jeder Narkose erfolgt durchgehend eine Betreuung durch eine Narkoseärztin oder einen Narkosearzt mit Unterstützung einer Anästhesiefachpflegekraft.

Postoperativ erhalten unsere Patienten mittels eines Fragebogens die Gelegenheit, Wünsche oder Beschwerden in Bezug auf die Anästhesie und die postoperative Zufriedenheit zu äußern. Dies ermöglicht uns, die Qualität unserer Betreuung zu steigern.

Prämedikation

In einer Prämedikationssprechstunde haben sowohl stationäre als auch ambulante Patienten die Gelegenheit in freundlicher Atmosphäre das individuelle Vorbereitungsgespräch für das geplante Anästhesieverfahren mit einer / einem Anästhesieärztin / Anästhesiearzt zu führen.

Hier werden nicht nur relevante Daten des Patienten für die Narkose erfasst, sondern hier soll auch speziell auf die möglichen Ängste und Bedürfnisse der Patienten eingegangen werden und diese spezielle Berücksichtigung finden. Unser Ziel ist es, Sie möglichst angstfrei durch die Narkose zu begleiten.

Fort- und Weiterbildung

Die Ausbildung von Ärzten, Notärzten, Pflegepersonal sowie Rettungsassistenten sehen wir als wichtige Aufgabe. Hierzu werden ständig neue Kooperationen ausgebaut.

Chefarzt Dr. med. Schwarz verfügt über die Weiterbildungsermächtigung für 36 Monate im Fachbereich Anästhesie. Durch die Teilnahme im Rettungsdienst besteht ebenso die Möglichkeit, die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin zu erwerben.

Kontakt

Dr. med. Thomas Schwarz

Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Schmerztherapie, Intensiv- und Rettungsmedizin

Bettina Bransch

Sekretariat
Tel.: (03573) 75-1901
Fax: (03573) 75-1902
bettina.bransch@klinikum-niederlausitz.de