Bad Wildbad

Klinikteam freut sich wieder auf Stammpatienten Gute Nachricht für alle Patienten: Regelbetrieb wird wieder aufgenommen

Die Sana Kliniken Bad Wildbad nehmen Schritt für Schritt wieder einen normalen Klinikbetrieb auf. Ab sofort erhalten auch Patienten mit nicht akuten Beschwerden wieder einen Termin. Im Rahmen der Hygieneschutzmaßnahmen werden alle Patienten beim Betreten der Klinik mit einem kostenfreien Mund-Nasenschutzausgestattet.

„Wir freuen uns nach langem Warten wieder für alle unsere Patienten da zu sein“, sagt Dr. med. Marc-Alexander Heder, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Bad Wildbad. Nach 5 Wochen Stillstand des Normalbetriebs darf er sich endlich wieder seinem originären Fachgebiet, der Behandlung von Gelenkerkrankungen an Schulter, Ellenbogen, Knie und Hüfte widmen. „Ich bin erleichtert, dass wir nun wieder Patienten operieren werden, die lange auf einen Gelenkersatz haben warten müssen“, so der Chefarzt. Geplante Operationen und Aufnahmen seien ab sofort wieder möglich, und man sei nicht mehr nur auf medizinisch indizierte Notfälle wie zuletzt beschränkt. „Die Patientenwarteliste ist zwar lang, aber wir werden jeden einzelnen in den kommenden Tagen anrufen und einen Termin anbieten“, berichtet Dr. Heder.

Auch die anderen beiden Chefärzte Dr. med. Edgar Bauderer und Dr. med. Gerd Haller freuen sich darüber, wieder Patienten in der Schmerztherapie beziehungsweise Rheumatologie schrittweise aufnehmen zu können. „Es ist schön, unsere Stammpatienten wieder in den Sprechstunden begrüßen zu können“, so die beiden Ärzte.

Dass angesichts der Corona-Krise sich einige Menschen mit dringlichen Erkrankungen scheuen medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, sehen die Ärzte der Sana Kliniken Bad Wildbad kritisch. Sie empfehlen dringend, bei Gesundheitsproblemen nicht zuhause zu bleiben. Das Risiko, sich mit dem neuen Virus in Krankenhäusern anzustecken ist gegenüber schweren körperlichen Einbußen, die eine verzögerte Diagnose und Behandlung nach sich ziehen, gering. Zudem ist bei der Notfallversorgung in unseren medizinischen Einrichtungen die gleichzeitige Trennung von Covid-19-Erkrankten und anderen Patienten, sowie die Einhaltung der allerhöchsten Hygienestandards, sichergestellt.

So ist der Zutritt zu den Sana Kliniken Bad Wildbad nur über eine Schleuse am Seiteneingang (Liegendeinfahrt) möglich. Alle Patienten werden beim Betreten der Klinik aufgefordert ihre Hände zu desinfizieren und erhalten einen kostenlosen Mund-Nasenschutz. Auch das Ärzte-, Pflege- und Verwaltungspersonal trägt Masken, um einen maximalen Schutz zu gewährleisten.

„Langsam aber sicher fahren wir unseren Klinikbetrieb in allen Fachrichtungen wieder hoch“, sagt Astrid Profitlich, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Bad Wildbad. „Aufgrund der angekündigten Masseninfektionen waren wir auf sehr viele Covid-19-Patienten vorbereitet. Zum Glück haben wir die volle Kapazität aber bisher nicht ausschöpfen müssen“. Stand heute sei die Zahl der Covid-Erkrankten deutlich rückläufig. In einem ersten Schritt sollen die OP-Kapazitäten wieder zu 70 Prozent für planbare Operationen geöffnet werden. Damit folge man auch der Empfehlung von Gesundheitsminister Spahn, so Profitlich weiter.

Auch im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof werden wieder vermehrt Reha-Patienten - unter den derzeit weiterhin geltenden Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen zum Schutz der Rehabilitanden - aufgenommen, nachdem man sich bisher auf Patienten einer Anschlussheilbehandlung beschränken musste. Sollten nach den jüngsten Lockerungen im gesellschaftlichen Leben die klinischen Covid-19-Fälle wieder steigen, könne man sofort in den „Corona-Modus“ zurück, erklärt die Klinikchefin. Derzeit würden die Sana Kliniken Bad Wildbad noch eine Station für Covid-19-Patienten vorhalten.

Moritz Tzschenscher, M.Sc.
Referent der Unternehmenskommunikation, Pressesprecher

Sana-Kliniken Bad Wildbad
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