40 Jahre Sana-Krankenhaus Hürth
Am 20. September lädt das Sana-Krankenhaus Hürth Bürgerinnen und Bürger jeder Altersgruppe zum Tag der offenen Tür ein. Zwischen 14 und 18 Uhr sind alle an der Krankenhausstraße herzlich Willkommen.
Es war ein Novum in der Geschichte der Gesundheitsversorgung in Deutschland: 1984 wurde erstmals ein kommunales Krankenhaus an einen privaten Träger verkauft. Das Sana-Krankenhaus Hürth wurde in 40 Jahren für mehrere Millionen D-Mark und Euro mehrfach baulich erweitert, saniert, medizinisch und energetisch modernisiert und so von einem defizitären Krankenhaus zu einem wirtschaftlich stabilen Gesundheitsversorger für den gesamten Rhein-Erft-Kreis entwickelt. Das „kleine Jubiläum“ wird am 20. September im Zentrum eines Tages der offenen Tür stehen, zu dem die gesamte Bevölkerung ab 14 Uhr herzlich eingeladen ist.
Geplant sind neben einem zum Weltkindertag passenden Rahmenprogramm für Familien mit Kindern (unter anderem Bärchenambulanz, Kinderschminken und Hüpfburg) auch diverse medizinische Vorträge, Hausführungen und Informationsstände. Der aus dem WDR bekannte „Doc Esser“ wird einen Vortrag halten und sein neues Buch, das vor Ort auch erworben werden kann, signieren. Das DRK wird an diesem Tag seinen Blutspendedienst (12 bis 16 Uhr, Anmeldung erforderlich über www.drk-blutspende.de) vor dem Krankenhaus aufbauen, die Feuerwehr wird eines ihrer Fahrzeuge präsentieren und eine Einführung für Kinder in die Erste Hilfe anbieten. Für den Vormittag werden Kindergartengruppen zu der Altersgruppe angepassten Führungen eingeladen.
Spatenstich vor 110 Jahren
Die Übernahme durch Sana von 40 Jahren war gleichzeitig der Start für einen kleinen Gesundheitscampus, der sich heute an der Ecke Krankenhausstraße / Rosellstraße befindet. Neben dem Sana-Krankenhaus haben sich hier auch das Caritas-Seniorenheim, die Physiotherapie ProMedik und das Nierenzentrum Hürth angesiedelt. Das ist der Teil der jüngeren Geschichte des Hürther Krankenhauses, für das der Spatenstich bereits im Juli 1914, also vor inzwischen 110 Jahren erfolgte. Bereits zwei Jahre später nahm das Haus seinen Betrieb auf. Wie der Veröffentlichung des Heimat- und Kulturvereins Hürth aus dem Jahr 2016 zu entnehmen ist, diente es nicht immer nur als Akutkrankenhaus, sondern war zeitweilig auch in eine Einrichtung umfunktioniert, die man heute eher als Seniorenheim bezeichnen würde. Es hat Kriegswirren überstanden und wirtschaftlich schwierige Jahre „überlebt“.
Die heute rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen inzwischen für eine breit aufgestellte Grund- und Regelversorgung für die Bevölkerung in Hürth und mit Spezialisierungen auch für die Menschen im gesamten Rhein-Erft-Kreis. Neben der medizinischen Weiterentwicklung zum Beispiel in der Kardiologie, dem Schilddrüsenzentum, dem Endoprothetikzentrum, der Schulterendoprothetik Sana Rheinland sowie der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie legt das Sana-Krankenhaus Hürth aktuell Wert auf den digitalen Fortschritt. In gleich mehreren Projekten dient das Haus als deutschlandweites Pilothaus, so zum Beispiel beim Telemedizin-Projekt „Mona“ auf der Intensivstation oder in der Entwicklung einer völlig neuen klinischen Arbeitsplattform. Mit all diesen Maßnahmen wird es schon bald zu den modernsten Krankenhäusern in Deutschland gehören und steht für den sinnvollen Ausbau von KI in der Medizin auch im Austausch mit dem AI Village in Hürth. „Die Sana Kliniken haben in den vergangenen Jahren ihre Hausaufgaben gemacht und die Einbindung in eine Konzernstruktur hat auch dem Sana-Krankenhaus Hürth in den vergangenen 40 Jahren geholfen, heute noch zu bestehen“, sagt Geschäftsführer Michael Weckmann. „Die Investitionen in Millionenhöhe, zuletzt in den 2021 fertiggestellten Erweiterungsbau des OP, hätte ein kommunal geführtes Haus nicht in diesem Maße tätigen können.“
Luftaufnahme vom “kleinen Gesundheitscampus” mit Seniorenheim (links), Sana-Krankenhaus Hürth (Mitte), Physiotherapie (oben rechts) und Nierenzentrum (unten rechts). (Foto: Peter Sondermann)
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Über das Sana Krankenhaus Hürth
Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt. Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 20.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.
Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.