Ausgezeichnete Qualität im EndoProthetikZentrum® Hoyerswerda
Ende Mai 2024 fand das jährliche Audit - die Überprüfung einer Vielzahl von Kriterien - für die Bestätigung des Zertifikats der EndoCert GmbH als EndoProthetikZentrum® (EPZ) Hoyerswerda statt. Dabei wurden die 7 Hauptoperateure sowie 340 der mehr als 600 im letzten Jahr in Knie- oder Hüftgelenk eingesetzten Endoprothesen-Fälle begutachtet. Im Rahmen des Audits wurde die reibungslose und patientenorientierte Zusammenarbeit überprüft. In die Bewertung flossen außerdem das hohe fachliche und standardisierte Niveau für die ganzheitliche Versorgung mit ein. Ebenso zählten die Implantatsicherheit, die schnelle Wiederherstellung und langfristige Erhaltung der Mobilität und Lebensqualität der Patienten sowie die Kompetenz der Operateure dazu. Im von der Prüfungsgesellschaft übermittelten Ergebnis konnten keine Abweichungen festgestellt werden. Das Zertifikat als EndoProthetikZentrum® wurde somit für ein weiteres Jahr erteilt.
Einer der Chefärzte der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie und Leiter des EndoProthetikZentrums® Hoyerswerda, Dr. med. Thomas-Peter Ranke, blickt anlässlich des erneuten Zertifikats auf die jahrelange Tradition in Hoyerswerda zurück: “Bereits im Jahr 2017 haben wir erstmalig das Zertifikat als EPZ erhalten. Damals noch mit Chefarzt Dr. Dietrich Lorenz, dem großer Dank für den Aufbau des Zentrums gebührt. Inzwischen sind wir mit dem gesamten interprofessionellen Team das achte Jahr in Folge zertifiziert und freuen uns, diese Expertise an unsere Patienten weitergeben zu können. Patienten können sich bei uns darauf verlassen, dass jede OP unter Mitwirkung eines so genannten Hauptoperateurs erfolgt. Dieser ist ein überprüfter Facharzt mit mindestens 50 nachgewiesenen Operationen innerhalb von 12 Monaten, nachgewiesenem aktuellem Ausbildungsstand und manueller Fertigkeit. Zudem führen wir gerade das Konzept der möglichst raschen Wiederherstellung nach Endoprothesenimplantation ("Fast Track” oder “Rapid Recovery”) ein, welches in Übereinstimmung mit dem Gedanken des zertifizierten Endoprothesenzentrums steht und so unseren Patienten signalisiert, dass sie sich in unserer Klinik in eine sichere Betreuung mit bestmöglicher Versorgung begeben."
Über die exzellente Qualität freut sich auch Geschäftsführerin Juliane Kirfe: “Durch die hervorragend eingespielten Prozesse, das hohe fachliche Niveau des gesamten Teams und die Einführung des ”Rapid Recovery"-Programms können wir unseren Patienten höchste Behandlungsqualität bieten und dies auch mit dem Zertifikat belegen. Ich bin sehr stolz auf die guten Leistungen des Teams, zu dem nicht nur die Hauptoperateure zählen, sondern auch Anästhesisten, OP-Schwestern, Pflegekräfte in der Anmeldung und auf Station, Physiotherapeuten und nicht zuletzt das Entlassmanagement."
Hintergrund:
Im Jahre 2009 wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC) eine Arbeitsgruppe aus Experten gebildet, die auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse Kriterien aufgestellt hat, die zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität und Erhöhung der Patientensicherheit bei der Implantation von Endoprothesen (künstlicher Gelenkersatz) führen. Bei der Konzeptionierung wurden Erfahrungen, die beim Aufbau ähnlicher Zertifizierungsverfahren in der Medizin gesammelt wurden, berücksichtigt. Die Anbindung an die zuständige Fachgesellschaft und die enge Bezugnahme auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse stellen sicher, dass für die Patientenversorgung relevante Aspekte berücksichtigt werden. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass die Auditierungen durch besonders geschulte und auf dem Gebiet der Endoprothetik langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte erfolgt. Ein wesentliches Element der EndoCert Initiative ist die ständige Weiterentwicklung im Sinne eines lernenden Systems. Hierfür ist in Abstimmung mit der Fachgesellschaft die Zertifizierungskommission verantwortlich.
Über das Lausitzer Seenland Klinikum
Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.