Herzwochen 2024: Das Karl-Olga-Krankenhaus klärt auf
- Infoveranstaltung im Karl-Olga-Krankenhaus am Montag, den 25. November 2024 von 17:00 Uhr - 19:00 Uhr
- Eine Herzschwäche bleibt zu Beginn häufig unbemerkt.
- Wer erste Warnsignale erkennt, kann frühzeitig handeln.
Die Herzwochen finden jedes Jahr im November statt und stehen 2024 unter dem Motto „Stärke Dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln“. Da eine Herzschwäche anfangs oftmals unbemerkt bleibt, klären die Herzmediziner am Karl-Olga-Krankenhaus darüber auf, wie man die Anzeichen früh erkennt.
Interessierte können sich am 25. November von 17 bis 19 Uhr informieren. Die Teilnehmenden erwarten Vorträge zu folgenden Themen:
- Was ist chronische Herzschwäche? Wie wird sie diagnostiziert? || Priv. Doz. Dr. med. Dipl.-Phys.Gitsios Gitsioudis (Chefarzt)
- Herzschwäche: Was ist bei Frauen anders? || Dr. Dr. med. Anna Missiou (Oberärztin, Leiterin Angiologie)
- Herzschwäche erkannt: Was tun? || MU Dr. Gregor Ruttkay (Oberarzt, Leiter Herzkatheterlabor)
Der Eintritt zur Abendveranstaltung ist frei.
Herzschwäche – Platz drei der Sterbefälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Rund elf Prozent der Sterbefälle durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems gehen auf eine Herzschwäche zurück. Mediziner sprechen von Herzinsuffizienz. Damit liegt das schwache Herz mittlerweile auf Platz drei der Todesursachen-Rangliste. Laut Angaben des neuen Herzberichtes ist die Herzinsuffizienz außerdem die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod.
Erste Anzeichen
Die ersten Anzeichen einer Herzinsuffizienz sind unspezifisch. Es kommt zu einer allmählich nachlassenden Leistungsfähigkeit, schnellerer Erschöpfung bei Belastungen und Atemproblemen. Viele Menschen schreiben diese Probleme zunächst dem zunehmenden Alter und Stresssituationen zu. Das ist ein schwerwiegender Irrtum. „Es kommt häufig vor, dass Patienten erst zu uns kommen, wenn ihre Beschwerden sie im Alltag bereits stark beeinträchtigen. Hätten sie sich früher gemeldet, hätten wir die Herzschwäche mit einfachen Lebensstiländerungen und Medikamenten behandeln können. In späteren Stadien jedoch sind in einigen Fällen nur noch operative Eingriffe möglich“, erklärt Priv. Doz. Dr. med. Dipl.-Phys. Gitsios Gitsioudis.
Herzschwäche kann auch junge Menschen treffen
Viele Menschen denken bei einer Herzschwäche an hochbetagte Patienten. Die Herzinsuffizienz kommt bei Senioren zwar häufiger vor als bei Erwachsenen im mittleren Lebensalter. Trotzdem kann die Erkrankung auch jüngere Menschen und Sportler treffen. „Eine häufige Ursache für die Entwicklung einer Herzschwäche in jungen Jahren ist eine Entzündung des Herzmuskels. Darüber wird in der Öffentlichkeit zu wenig informiert. Auch diese Patienten können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen, wenn die Diagnose frühzeitig gestellt wird. Wer nach einer Infektion plötzlich unter Leistungseinbußen, Erschöpfung oder Atemproblemen leidet, sollte schnell einen Arzt aufsuchen und die Symptome abklären lassen“, erläutert Gitsioudis.
Motto der Herzwochen 2024: „Stärke Dein Herz! Herzschwäche erkennen und behandeln“.
Über das Karl-Olga-Krankenhaus
Das Karl-Olga-Krankenhaus ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich zirka 10.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Weitere rund 25.000 Patienten werden ambulant versorgt. Das Klinikum verfügt über 11 Fachabteilungen sowie 355 Betten und beschäftigt über 600 Mitarbeitende. Träger ist zu 74 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 26 Prozent das Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart e. V.
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.