Offenbach,
13
Juni
2025
|
13:58
Europe/Amsterdam

Jahrestagung „Das schwerbrandverletzte Kind“ erstmals in Offenbach

Rund 200 Fachleute aus dem deutschsprachigen Raum tagen in der IHK Offenbach

Am 9. und 10. Mai 2025 findet in der IHK Offenbach erstmals die Jahrestagung des Arbeitskreises Das schwerbrandverletzte Kind statt. Rund 200 Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Versorgung von schwerbrandverletzten Kindern auszutauschen.

Die interdisziplinäre Tagung dient dem jährlichen Wissenstransfer innerhalb des sogenannten Burn Teams. Das ist ein Netzwerk aus Ärzt:innen, Pflegefachkräften und weiteren Spezialdisziplinen, die gemeinsam an der kontinuierlichen Verbesserung der Behandlungskonzepte arbeiten.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stehen praxisnahe Fallbesprechungen, unter anderem zur Rekonstruktion und zum Umgang mit schweren Komplikationen, aktuelle Entwicklungen rund um Ambulantisierung und Krankenhausreform sowie Themen wie Intensivmedizin, Infektionsmanagement und internationale Behandlungsansätze. Auch innovative Verfahren, die Rolle der Pflege mit einer erstmals eigenständigen Sitzung, sowie die Diskussion zur Zentralisierung ein Jahr nach ihrer Einführung, sind Teil des vielseitigen Programms.

Kongresspräsident ist Prof. Henrik Menke, der das Zentrum für Schwerbrandverletzte am Sana Klinikum Offenbach seit über 20 Jahren leitet. Die Einrichtung wurde bereits 1963 gegründet und zählt damit zu den ältesten und größten Spezialeinrichtungen in Deutschland. Hier werden jährlich mehr als 300 Kinder und Erwachsene aus Hessen und ganz Deutschland stationär behandelt. Das Zentrum vereint unter einem Dach moderne plastisch-chirurgische Versorgung, interdisziplinäre Intensivmedizin und spezialisierte Pflege. „Die Tagung bietet eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung unserer Behandlungskonzepte“, sagt Prof. Menke. „Besonders in der Versorgung schwerbrandverletzter Kinder ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend für eine bestmögliche Versorgung.“

Mit dieser Tagung verabschiedet sich Prof. Menke auch als Chefarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie – Zentrum für Schwerbrandverletzte am Sana Klinikum Offenbach, die er seit 2003 erfolgreich aufgebaut und geprägt hat. Die Nachfolge übernimmt im Juni 2025 PD Dr. Khalid Dastagir.

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Prof. Dr. med. Henrik Menke, Chefarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie – Zentrum für Schwerbrandverletzte am Sana Klinikum Offenbach und Kongresspräsident (Copyright: georg-foto)

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Über das Sana Klinikum Offenbach 

Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 24 Fachkliniken, 3 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.

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