Kopf-Hals-Tumoren früh erkennen und erfolgreich behandeln
Das Sana Klinikum Offenbach und das Agaplesion Bethanien Krankenhaus Frankfurt laden am Mittwoch, 19. August 2026, gemeinsam zum Patiententag zu Kopf-Hals-Tumoren ein. Von 15.30 bis 19.30 Uhr erhalten Betroffene, Angehörige und Interessierte im Mitarbeiterrestaurant des Sana Klinikums Offenbach einen umfassenden Einblick in Prävention, modernen Therapie und Rehabilitation. Ein besonderes Highlight der kostenfreien Veranstaltung ist die Präsentation des da Vinci®-Operationssystems, das die Besucher:innen selbst ausprobieren können. Moderiert und fachlich begleitet wird der Patiententag von Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. habil. Constantin Landes vom Sana Klinikum Offenbach sowie Priv.-Doz. Dr. med. Balázs B. Lörincz, Ph.D., vom AGAPLESION Bethanien Krankenhaus Frankfurt.
Krebserkrankungen der Mundhöhle, des Rachens, der Nasennebenhöhlen und des Kehlkopfes werden häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Dabei gilt: Je früher Kopf-Hals-Tumoren diagnostiziert und behandelt werden, desto besser sind in vielen Fällen die Heilungs- und Behandlungschancen. Mit dem Patiententag möchten die beiden Kooperationspartner über Warnzeichen und Risikofaktoren informieren, moderne Therapieverfahren vorstellen und zeigen, wie eine ganzheitliche Versorgung Betroffene während der gesamten Behandlung begleitet.
Die Expert:innen informieren über Prävention, Früherkennung und moderne Behandlungs- und Operationsmethoden bei Kopf-Hals-Tumoren.
Moderne Krebsmedizin endet nicht im Operationssaal. Eine erfolgreiche Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren ist immer Teamarbeit. Deshalb widmet sich der Patiententag bewusst auch den vielen Fachdisziplinen, die Betroffene während und nach der Therapie begleiten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Rehabilitation und der langfristigen Begleitung von Patient:innen mit Kopf-Hals-Tumoren. Denn auch nach einer erfolgreichen Tumorbehandlung stehen viele Betroffene vor Herausforderungen, die ihren Alltag erheblich beeinflussen können. Einschränkungen beim Sprechen, Schlucken oder Kauen sowie Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes wirken sich häufig auf die Lebensqualität und die soziale Teilhabe aus.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Logopädie. Nach Operationen oder einer Strahlentherapie können Sprache, Stimme und Schluckfunktion beeinträchtigt sein. Die Referent:innen erläutern, wie gezielte Therapien helfen, diese Fähigkeiten wiederzuerlangen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Spezialisierte Pflegefachkräfte geben Einblicke in die besonderen pflegerischen Anforderungen bei Kopf-Hals-Tumoren und zeigen, wie eine individuelle Betreuung den Heilungsverlauf unterstützen und den Alltag erleichtern kann. Psychoonkolog:innen informieren darüber, wie Patient:innen und ihre Angehörigen bei den seelischen Belastungen einer Krebserkrankung begleitet werden und welche Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus stellen Expert:innen die Möglichkeiten der Tumorprothetik und der dentalen Rehabilitation vor. Nach umfangreichen Eingriffen im Mund-, Kiefer- oder Gesichtsbereich können individuell angepasste prothetische Versorgungen entscheidend dazu beitragen, Funktionen wie Kauen, Schlucken und Sprechen wiederherzustellen und gleichzeitig das äußere Erscheinungsbild zu verbessern. Ergänzend informieren die Referent:innen über moderne Konzepte in der Behandlung von Tumorrückfällen (Rezidiven) sowie über rehabilitative Maßnahmen, die Patient:innen auf ihrem Weg zurück in ein möglichst selbstbestimmtes Leben unterstützen.
Neben den Fachvorträgen besteht die Möglichkeit, das da Vinci®-Operationssystem selbst auszuprobieren.
Unter fachkundiger Anleitung erhalten Interessierte die Möglichkeit, die Steuerung des OP-Roboters kennenzulernen und einen Eindruck von der Präzision robotergestützter Chirurgie zu gewinnen.
Im Anschluss an die Vorträge stehen alle Referent:innen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung und laden zum persönlichen Austausch ein.
Patiententag zu Kopf-Hals-Tumoren
Mittwoch, 19. August 2026
15.30 bis 19.30 Uhr
Sana Klinikum Offenbach – Mitarbeiterrestaurant
Starkenburgring 66, 63069 Offenbach
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird erbeten (E-Mail: petra.sterba@sana.de).
Hier steht eine Bildbeschreibung in kursiv
Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: Download und Copyright
Über das Sana Klinikum Offenbach
Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.