Moderne Gastroenterologie in vier Vorträgen
Über 40 Interessierte waren ins Bürgerhaus gekommen, um den Vorträgen rund um Speiseröhre, Magen, Galle und Bauchspeicheldrüse zuzuhören. Den informativen Referaten folgten zahlreiche Fragen der Anwesenden.
Ob Sodbrennen, Aufstoßen oder zunächst nicht genauer definierbare „Bauchschmerzen“: Von Problemen mit dem oberen Verdauungstrakt sind viele Menschen betroffen. Genau dieses Thema stand im Zentrum des Informationsabends der Sektion Gastroenterologie des Sana-Krankenhauses Hürth. Mehr als 40 Interessierte waren dazu ins Bürgerhaus Hürth gekommen und fühlten sich am Ende durch die vier Vorträge gut abgeholt.
Den Auftakt machte Facharzt Ruben Vanhove, der sich vor allem mit der Speiseröhre und dem Reflux beschäftigte. Sein Vortrag reichte vom harmlosen Sodbrennen bis hin zu Speiseröhrenkrebs. Oberärztin Nina Varghese- Kavalachirayil ging bei „Erkrankungen des Magens“ schwerpunktmäßig auf die Magenschleimhautentzündung (Gastritis) und die Heliocobacter-Infektion ein. Sektionsleiter Dr. Andre Moussa schloss sich mit der Bauchspeicheldrüse an, deren wichtige Funktion für die Verdauung er ausführlich erläuterte. Die von ihm besprochenen Erkrankungen reichten von der Entzündung bis hin zum bösartigen Tumor (Pankreaskarzinom). Den Abschluss der Vorträge bildete Oberarzt Alexander Wellmann. Er beschäftigte sich mit der Frage „Brauchen wir die Gallenblase überhaupt?“. Diese ließ sich am Ende damit beantworten, dass sie zwar eine klar definierte Aufgabe für die optimale Funktion des menschlichen Körpers hat, aber kein lebensnotwendiges Organ ist. Auf dem Weg zu dieser Erkenntnis nahm er die Anwesenden mit in die Welt der Gallengänge und -blase sowie deren Funktionen und möglichen Probleme.
Spezialisierte Untersuchungs- und Behandlungmethoden
Alle vier beleuchteten in ihren sehr anschaulichen und aussagekräftig bebilderten Referaten sowohl die möglichen Symptome der jeweiligen Erkrankungen wie auch diagnostischen und therapeutischen Optionen. „Selbstverständlich besprechen wir mit unseren Patientinnen und Patienten sehr ausführlich, was wir herausgefunden haben und welche verschiedenen Möglichkeiten wir sehen, die Probleme zu beheben“, erklärt Dr. Andre Moussa, Sektionsleiter Gastroenterologie. Hoffnung gibt bei vielen Erkrankungen der medizinische Fortschritt, der mit modernen Technologien auch ins Sana-Krankenhaus Hürth längst Einzug gefunden hat. So ermöglichen spezielle Untersuchungs- und Behandlungsmethoden wie die Cholangioskopie via „Spyglass“, die endoskopische Vollwandresektion (FTRD), endosonographisch gelegte Stents oder die endoskopische Lumenreduktion bei bariatrisch operierten Patientinnen und Patienten (BARS) nicht nur bessere Ergebnisse, sie erhöhen auch die Lebensqualität der Betroffenen in erheblichem Maße.
Schon zwischen den einzelnen Vorträgen wurde reichlich von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Fragen zu stellen. Die allgemeinen wurden direkt beantwortet, eher sehr individuelle Themen ans Ende der Veranstaltung verschoben. Auch hier konnten zahlreiche Gespräche mit den Ärztinnen und Ärzten geführt werden, die das große Interesse an der Veranstaltung unterstrichen.
Schon am 3. Juli lädt das Sana-Krankenhaus Hürth zu einem weiteren Vortragsabend ein. Dann steht der „Gelenkersatz an Hüfte und Knie“ im Mittelpunkt. Auch für hierfür ist aus Kapazitätsgründen eine Anmeldung erforderlich, möglich direkt über die Veranstaltungsseite unter https://sana-nrw.yve-tool.de/public_registration/21146
Der Informationsabend “Vom Reflux bis zum Gallenstein” im Bürgerhaus Hürth war von über 40 Personen besucht. (Foto: Stefan Mülders)
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Dr. Andre Moussa ist seit September 2022 Sektionsleiter Gastroenterologie und hatte gemeinsam mit seinem ärztlichen Team zum Informationsabend ins Bürgerhaus Hürth geladen.
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Über das Sana Krankenhaus Hürth
Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt. Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 25.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.
Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.