Neuer Chefarzt des Institutes für Radiologie am Lausitzer Seenland Klinikum
Dr. med. Sven Wichmann übernimmt die Leitung
Ab dem 1. April 2026 übernimmt Dr. med. Sven Wichmann die Leitung des Institutes für Radiologie am Lausitzer Seenland Klinikum. Damit tritt er die Nachfolge von Dr. med. Matthias G. Schreiber an, der zum Jahresende 2025 in den Ruhestand getreten ist.
Dr. Wichmann verfügt über umfangreiche Erfahrung aus seiner vorherigen Tätigkeit als Leiter des Institutes für Radiologie in den Klinken in Sebnitz und Hohwald und ist mit dem LSK bereits aus seiner Zeit als Assistenz- und Facharzt vertraut. Der gebürtig aus Sachsen-Anhalt stammende Mediziner verfügt über umfassende Expertise im Bereich der hochauflösenden Computertomographie (HRCT) und ist Mitautor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen. Mit den Q1-Zertifikaten in Herz-CT und Herz-MRT und dem Q2-Zertifikat Lungenkrebsfrüherkennung sind im Lausitzer Seenland Klinikum stationär radiologische Spezialuntersuchungen möglich, für die Patienten sonst weiter entfernte Klinikaufenthalte auf sich nehmen müssten.
Geschäftsführerin Juliane Kirfe zeigt sich erfreut über die Nachfolge: "Die Suche nach einem radiologischen Chefarzt gestaltet sich oft als Herausforderung. Es freut mich sehr, dass wir mit Dr. Wichmann einen erfahrenen Radiologen gewinnen konnten, der a) aus der Region kommt und b) unser Haus bereits kennt. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seines fundierten Spezialwissens in den Bereichen Lungenkrebsfrüherkennung, Mamma-Diagnostik und kardiovaskulärer Radiologie leistet er einen wichtigen Beitrag zur Diagnose und Behandlung unserer stationären Patientinnen und Patienten. Das Team der Radiologie und die Kolleginnen und Kollegen der anderen Fachbereiche freuen sich schon auf die Zusammenarbeit."
Zu seiner neuen Aufgabe im Lausitzer Seenland Klinikum sagt Dr. med. Sven Wichmann: „Ich habe das Haus noch aus meiner Assistenzarztzeit sowie den ersten Jahren als Facharzt in guter Erinnerung. Aus diesem Grund habe ich umgehend zugesagt. Das Institut für Radiologie ist mit modernster Technik ausgestattet und wir decken ein breites Fachspektrum ab, das von der orthopädisch-unfallchirurgischen Diagnostik über die onkologische Diagnostik bis hin zur kardiovaskulären Bildgebung reicht. Ich blicke der Verzahnung von klinischer Medizin und Radiologie mit großer Freude entgegen und strebe auch die Etablierung neuer Methoden, beispielsweise bei interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) oder unter Einbeziehung von KI, an. Der technologische Fortschritt in der Radiologie schreitet rasant voran und ich möchte, dass Hoyerswerda von diesem Fortschritt ebenfalls profitiert".
Über das Lausitzer Seenland Klinikum
Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 2 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine moderne Medizinische Berufsfachschule mit 150 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 25.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2025 5,2 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.