AUSGEBUCHT: Sana-Gesundheitsforum im März 2026
Der Vortrag „Inkontinenz der Frau – Diagnostik und Therapie“ ist ausgebucht. Anmeldungen können leider nicht mehr entgegengenommen werden.
Im Rahmen des „Sana-Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des Biberacher Sana Klinikums regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Am Donnerstag, den 5. März 2026, referieren Dr. Steffen Fritz, Chefarzt, und Panagiotis Paporis, Leitender Oberarzt der Frauenklinik, ab 18.00 Uhr erneut zum Thema „Inkontinenz der Frau – Diagnostik und Therapie“. Der Vortrag wurde bereits vergangenen Oktober angeboten und wird aufgrund der großen Nachfrage wiederholt.
Das Biberacher Sana Klinikum ist Zentralkrankenhaus für den Landkreis und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universtität Ulm. Es steht für eine umfassende medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung von der Geburt bis zur Altersmedizin. Mit dem Gesundheitsforum möchten die Veranstalter diese Expertise an Interessierte und Betroffene weitergeben. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebensphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge bleibt genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Austausch untereinander.
Vortrag im März: „Inkontinenz der Frau – Diagnostik und Therapie“
Harninkontinenz zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Frauen – in Deutschland ist etwa jede siebte Frau betroffen, mit deutlich steigender Häufigkeit im Alter: Während bei den 20- bis 30-Jährigen rund zehn Prozent an Harninkontinenz leiden, ist es bei den über 60-Jährigen bereits fast jede vierte Frau, ab dem 80. Lebensjahr nahezu jede zweite. Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. geht sogar von einer noch viel größeren Dunkelziffer über alle Altersgruppen hinweg aus. „Leider findet das Thema in der Öffentlichkeit immer noch viel zu selten statt, dabei betrifft es Millionen Frauen. Für viele ist es daher nach wie vor mit Scham behaftet“, so der Leitende Oberarzt Panagiotis Paporis. „Dabei gibt es heute sehr gute Behandlungsmöglichkeiten. Harninkontinenz muss in keinem Alter hingenommen werden“, ergänzt Chefarzt Dr. Steffen Fritz.
Wie groß der Informationsbedarf ist, zeigte sich bereits im vergangenen Oktober: Damals war das Interesse am Thema Inkontinenz so groß, dass die Veranstaltung innerhalb kurzer Zeit ausgebucht war. „Für alle, die beim letzten Mal nicht teilnehmen konnten, wiederholen wir den Vortrag nun im März“, so Paporis. Mit ihrem erneuten Informationsangebot möchten die beiden Mediziner weiter Aufklärungsarbeit leisten und dazu beitragen, dass Inkontinenz kein Tabuthema bleibt. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen daher die vielfältigen Ursachen der Harninkontinenz bei Frauen sowie moderne Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie. Es wird erläutert, welche zentrale Rolle Veränderungen und Schwächen des Beckenbodens spielen – etwa nach Schwangerschaften und Geburten oder infolge von Übergewicht. Darüber hinaus werden weitere Risikofaktoren wie hormonelle Veränderungen in der Menopause, chronische Blasenentzündungen, neurologische Erkrankungen oder operativ bedingte Veränderungen thematisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen Abklärung und einer umfassenden Diagnostik als Grundlage für eine individuell abgestimmte Behandlung. Die Frauenklinik verfügt hierfür über eine zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft und bietet ein breites Spektrum moderner Untersuchungs- und Therapieverfahren an. Je nach Art und Schwere der Inkontinenz reichen die Möglichkeiten von Beckenbodentraining über medikamentöse oder lasergestützte Ansätze bis hin zu operativen Verfahren. Ziel ist es, die Kontrolle über die Blase wiederzuerlangen und das alltägliche Wohlbefinden der Patientinnen spürbar zu verbessern.
Veranstaltungsdetails
Wann: Donnerstag, 5. März 2026 | 18.00 Uhr
Wo: Sana Klinikum Landkreis Biberach
Veranstaltungsraum 1 (EG)
Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung per E-Mail an gesundheitsforum.bc@sana.de oder telefonisch unter 07351 55-9000 anmelden.
Chefarzt Dr. Steffen Fritz und Leitender Oberarzt Panagiotis Paporis informieren am 5. März aufgrund der großen Nachfrage erneut über die Inkontinenz der Frau.
Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach
Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.