Sana Kliniken Niederlausitz erreichen Silber-Zertifikat bei „Aktion Saubere Hände“
Weiterentwicklung der Hygienestandards im neuen Zertifizierungszyklus – Fokus auf Patientensicherheit und strukturierte Qualitätssicherung
- Silber-Zertifikat erreicht: Sana Kliniken Niederlausitz verbessern sich im neuen Zertifizierungszyklus der „Aktion Saubere Hände“ von Bronze auf Silber
- Hygiene im Fokus: Systematische Beobachtungen, Schulungen und regelmäßige Stationsbegehungen unterstützen die strukturierte Förderung der Händehygiene im Klinikalltag
- Mehr Sicherheit für Patienten: Konsequente Händehygiene ist ein zentraler Faktor zur Vermeidung von Infektionen – im Krankenhaus und im Alltag
Wer ins Krankenhaus kommt, bringt Vertrauen mit. Vertrauen darauf, dass alles getan wird, um die eigene Gesundheit zu schützen – auch dort, wo man es nicht direkt sieht.
Die Sana Kliniken Niederlausitz sind im aktuellen Zertifizierungszeitraum der bundesweiten Initiative „Aktion Saubere Hände“ mit dem Silber-Zertifikat ausgezeichnet worden. Damit verbessert sich der größte Gesundheitsdienstleister in der Niederlausitz gegenüber dem vorherigen Zyklus 2024/2025, in dem bereits das Bronze-Zertifikat erreicht wurde. Die Entwicklung belegt: Das kontinuierliche Engagement der Kliniken bei der strukturierten Förderung der Händehygiene und der Umsetzung der Maßnahmen der Aktion Saubere Hände zeigt Wirkung.
Vom guten Standard zur konsequenten Umsetzung im Alltag
Das Bronze-Zertifikat aus dem vorangegangenen Zertifizierungszeitraum war bereits ein starkes Fundament. Der Schritt zur neuen Zertifikatsklasse Silber macht deutlich, dass Maßnahmen zur Förderung der Händehygiene im Klinikalltag weiter ausgebaut und systematisch umgesetzt werden.
Händehygiene ist dabei kein theoretisches Konzept, sondern Teil vieler zentraler Handlungen im Versorgungsalltag – insbesondere bei Patientenkontakten und medizinischen Maßnahmen. Gerade im anspruchsvollen Klinikalltag, in dem viele Abläufe parallel stattfinden, ist das keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist ein System, das unterstützt, überprüft und weiterentwickelt. In den Sana Kliniken Niederlausitz wird die Händehygiene deshalb regelmäßig im Alltag beobachtet, ausgewertet und gezielt verbessert. Schulungen, klare Verantwortlichkeiten und strukturierte Rückmeldungen sorgen dafür, dass das Thema präsent bleibt – nicht nur punktuell, sondern dauerhaft.
„Die Verbesserung von Bronze auf Silber zeigt sehr deutlich, dass es uns gemeinsam gelungen ist, die Aufmerksamkeit für Händehygiene im Stationsalltag weiter zu schärfen. Es geht nicht nur um Wissen, sondern vor allem um die konsequente Umsetzung im Versorgungsalltag“, erklärt Dr. Catharina Gießner, Hygieneärztin der Sana Kliniken Niederlausitz.
Die bunten Hände des Hygiene-Teams stehen symbolisch für die bundesweite Initiative „Aktion Saubere Hände“, welche die Sana Kliniken Niederlausitz aktuell mit dem Silber-Zertifikat ausgezeichnet hat.
Wenn ein kurzer Moment große Wirkung hat
Ein zentrales Element auf dem Weg zur Weiterentwicklung sind die regelmäßigen Stationsbegehungen durch die engagierten Hygienefachkräfte. Dabei stehen sie im Austausch mit den interdisziplinären Teams aus Ärzten und Pflegekräften und unterstützen dabei, die Abläufe weiter zu verbessern. Die Hygieneexperten erhalten so einen direkten Einblick in den Stationsalltag und können gezielte Rückmeldungen und Hinweise zu möglichen Verbesserungen geben. Kern dieser Maßnahme ist neben der Überprüfung von Hygienestandards vor allem die Unterstützung der Teams im Stationsalltag.
„Die direkten Rückmeldungen, die wir an die Teams geben können, helfen dabei, Abläufe zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Kleine Anpassungen können dabei eine große Wirkung entfalten – gerade in einem Bereich, in dem es auf jede einzelne Handlung ankommt“, erklärt Ramona Weise, die als leitende Hygienefachkraft regelmäßig auf den Stationen im Krankenhaus unterwegs ist.
Warum Händehygiene im Krankenhaus entscheidend ist
Die hygienische Händedesinfektion gehört zu den wirksamsten Maßnahmen, um Infektionen zu vermeiden. Im Krankenhaus ist ihre Bedeutung besonders hoch, weil hier viele Faktoren zusammenkommen: Patienten mit geschwächtem Immunsystem, komplexe Behandlungen und enge Kontaktstrukturen. „Im Krankenhaus treffen viele vulnerable Patientengruppen, invasive Maßnahmen und komplexe Behandlungsabläufe aufeinander. Ohne konsequente Händehygiene steigt das Risiko für sogenannte nosokomiale Infektionen deutlich an“, erläutert Dr. Catharina Gießner. „Diese Infektionen können den Heilungsverlauf erheblich beeinflussen und im schlimmsten Fall zu schweren Komplikationen führen.“ Gerade deshalb ist Händehygiene eine der einfachsten – und gleichzeitig wirksamsten – Schutzmaßnahmen in der medizinischen Versorgung.
Ein Thema, das uns alle betrifft
Händehygiene endet aber nicht an der Kliniktür. Auch im Alltag spielt sie eine entscheidende Rolle. „Regelmäßiges Händewaschen oder Desinfizieren – etwa nach dem Kontakt mit öffentlichen Oberflächen oder vor dem Essen – kann helfen, Infektionen zu vermeiden“, berichtet Dr. Catharina Gießner. „Das sind einfache Maßnahmen, die jeder im Alltag umsetzen kann und die eine große Wirkung haben.“
Gemeinsam für sichere Versorgung
Die Auszeichnung mit dem Silber-Zertifikat ist das Ergebnis eines langfristigen Entwicklungsprozesses. Sie zeigt, wie konsequent das Thema Hygiene in den Sana Kliniken Niederlausitz im Alltag verankert ist – getragen von vielen Berufsgruppen und einer engagierten Arbeit des Hygieneteams.