Sana Klinikum Lichtenfels rüstet alle Bereiche mit Akkubrandtaschen aus
Ein weiterer Meilenstein für die Sicherheit
Innovative Brandschutzmaßnahme: Das Sana Klinikum Lichtenfels stattet alle Klinikbereiche mit speziellen Akkubrandtaschen aus – eine Reaktion auf die steigende Nutzung von Geräten mit Lithium-Ionen-Akkus durch Mitarbeiter, Patienten und Besucher.
Wirksamer Schutz bei extremer Gefahr: Die Akkubrandtaschen ermöglichen bei Akkubränden (die über 1000 Grad erreichen können) eine schnelle Isolierung und sicheren Transport aus dem Gebäude – herkömmliche Löschmittel versagen bei solchen Bränden oft.
Vorreiterrolle im Gesundheitswesen: Mit dieser zeitgemäßen Brandschutzlösung zählt das Klinikum zu den Vorreitern, die das oft unterschätzte Risiko von Akkubränden ernst nehmen und konsequent in die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern investieren.
Das Sana Klinikum Lichtenfels hat seine Brandschutzmaßnahmen verstärkt: Ab sofort sind sämtliche Bereiche der Klinik mit speziellen Akkubrandtaschen ausgestattet. Mit dieser Maßnahme reagiert das Haus auf die steigende Nutzung akkubetriebener Geräte im klinischen Alltag und somit auf die besonderen Risiken, die der Einsatz von Lithium-Ionen-Akkus mit sich bringt.
Akkubrände können sich rasant entwickeln und Temperaturen von über 1000 Grad erreichen, beschreibt Holger Knab, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzmanager des Sana Klinikums Lichtenfels, die potentielle Gefahr. Herkömmliche Löschmittel seien in solchen Fällen oft nicht wirksam, da Lithium-Ionen-Akkus bei einem sogenannten „Thermal Runaway" selbstständig weiterbrennen.
„Mit den Akkubrandtaschen schließen wir eine sicherheitsrelevante Lücke", betont Holger Knab. „Die Zahl akkubetriebener Geräte nimmt stetig zu – im Arbeitsalltag, und auch in den Besucherbereichen. Ebenso werden durch unsere Patienten vermehrt Geräte mit Akkus, wie Handys und Tablet, mitgebracht. Wir müssen daher auf mögliche Akkubrände vorbereitet sein und die neue Ausstattung gibt unseren Mitarbeitern ein wirksames Werkzeug an die Hand."
Die neu angeschafften Akkubrandtaschen ermöglichen es, im Gefahrenfall überhitzte Akkus schnell und sicher zu isolieren und aus dem Gebäude zu transportieren. In den Akkubrandtaschen ist ein sicheres Abbrennen des Akkugerätes möglich, damit wird die Ausbreitung des Feuers wirksam verhindert und der unmittelbare Gefahrenbereich entscheidend reduziert.
Die Geschäftsführung unterstützt diese Maßnahme ausdrücklich. „Sicherheit gehört zu unseren grundlegenden Verpflichtungen als Gesundheitsdienstleister“, betont Petra-Marié Rinsche-Förstel, Geschäftsführerin des Sana Helmut-G.-Walther Klinikum Lichtenfels. „Die Investition in zeitgemäße Brandschutzlösungen ist für uns daher selbstverständlich. Unser Anspruch ist es, Gefahren nicht nur frühzeitig zu identifizieren, sondern ihnen konsequent vorzubeugen. Insbesondere das Risiko von Akkubränden wird im Gesundheitsbereich oft unterschätzt. Mit der Einführung der Akkubrandtaschen unterstreichen wir unseren Anspruch, verantwortungsvoll mit moderner Technologie umzugehen und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.“
Das Sana Klinikum Lichtenfels zählt somit zu den Krankenhäusern, die frühzeitig auf innovative Brandschutzlösungen setzen und damit sowohl Patienten als auch Mitarbeiter bestmöglich schützen.
Bild (von links): Klinikmanager Matthias Kohl, Andreas Naumann, Holger Knab, Geschäftsführerin Petra-Marié Rinsche-Förstel