Hürth,
06
Juni
2024
|
10:00
Europe/Amsterdam

Spitzenmedizin in der Gastroenterologie

Zusammenfassung

Mit „Spyglass“ konnte am Sana-Krankenhaus Hürth jetzt eine weitere moderne Untersuchungsmethode eingeführt werden. Die Abteilung ist mit über 4.000 endoskopischen Untersuchungen eine der größten in der Region.

Die Gastroenterologie im Sana-Krankenhaus Hürth ist mit über 4.000 endoskopischen Untersuchungen pro Jahr eine der größten Abteilungen ihrer Art in der Region. Sektionsleiter Dr. Andre Moussa, Oberärztin Nina Varghese-Kavalachirayil, Oberarzt Alexander Wellmann und Funktionsoberarzt Ruben Vanhove kümmern sich gemeinsam mit dem sechsköpfigen Pflegeteam, geleitet von Larissa Kuss, um die Belange der Patientinnen und Patienten.

Spyglass: Dreidimensionales Arbeiten im Gallengang

Seit April dieses Jahres verfügt das Sana-Krankenhaus Hürth als einziges Haus im Rhein-Erft-Kreis über eine neue Behandlungsmethode für Untersuchungen und Eingriffe im Gallengang.  Durch „Spyglass“ ist es möglich, mit einer Kamera direkt in den Gallengang zu gelangen und dort im dreidimensionalen Raum zu arbeiten. „Bisher konnten wir das lediglich über ERCP und mit radiologischer Kontrolle, also einer zweidimensionalen Darstellung des Raums, in dem wir uns bewegen“, erklärt Dr. Andre Moussa. Der erfahrene Gastroenterologe ist seit September 2022 am Sana-Krankenhaus Hürth, hat an früheren Wirkungsstätten aber bereits deutlich mehr als 100 dieser speziellen Eingriffe durchgeführt.

Mit dem im Rhein-Erft-Kreis neuen Verfahren können beispielsweise komplexe Gallensteine entfernt oder Verengungen beziehungsweise Raumforderungen untersucht und genauer klassifiziert werden. „Gallensteine werden mit der Lithotripsie-Sonde durch elektrische Impulse ‚zerschossen‘ und können dann, deutlich verkleinert, entfernt werden“, sagt Dr. Andre Moussa. Das geschehe in ein und demselben Eingriff. Verengungen oder Raumforderungen können ein Indiz für Krebserkrankungen sein oder auf Entzündungen der Gallenwege hindeuten. Über „Spyglass“ werden Proben entnommen, die nach der entsprechenden Laboranalyse zur Diagnostik beitragen.

Weitere moderne Behandlungsverfahren

Seitdem Dr. Andre Moussa am Sana-Krankenhaus Hürth tätig ist, hat er neben Spyglass bereits weitere neue Methoden zur gastroenterologischen Behandlung eingeführt. Dazu gehören unter anderem die endoskopische Vollwandresektion (FTRD), endosonographisch gelegte Stents und die endoskopische Lumenreduktion bei bariatrisch  operierten Patientinnen und Patienten (BARS).

Dr. Andre Moussa zeigt Spyglass-Aufnahmen einer Cholangioskopie

Dr. Andre Moussa zeigt die dreidimensionalen Bilder einer Cholangioskopie. Mit „Spyglass“ kann der Gastroentorologe direkt in den Gallengang hineinschauen (Bilder oben links und unten rechts) / Foto: Stefan Mülders

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Dr. Andre Moussa, Hürth

Dr. Andre Moussa ist seit September 2022 Sektionsleiter Gastroenterologie im Sana-Krankenhaus Hürth (Foto: Stephan Hubrich)

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Über das Sana Krankenhaus Hürth

Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt. Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 25.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.
Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.

Über die Sana Kliniken AG

Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.