Viszeralchirurgisches Symposium
Ulmer Chirurgen Schule tagt mit hochkarätigen nationalen und internationalen Referenten am Biberacher Sana Klinikum
Die Chirurgische Schule Ulm ist eine der renommiertesten deutschen Chirurgenschulen. Zum jährlichen Treffen, das dieses Jahr am 21. September in Biberach stattgefunden hat, haben sich rund 40 ehemalige Ulmer Chirurginnen und Chirurgen getroffen, um über die neusten Entwicklungen zu sprechen. Ausgerichtet wurde das diesjährige Symposium von PD Dr. Andreas Schwarz, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Biberacher Zentralklinikum.
Die Ulmer Chirurgenschule ist eine der wenigen großen, wissenschaftlich und gesellschaftlich aktiven Chirurgenschulen Deutschlands. Sie geht zurück auf Prof. Dr. Hans G. Beger, ehemaliger Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Ulm. Bis dato ist eine große Anzahl an Ordinarien und Chefärzten aus ihr hervorgegangen. Einmal jährlich findet ein Treffen dieser Schule statt; ausgerichtet von einem ehemaligen Schüler und heutigen Chefarzt an einer deutschen Klinik. Und so hieß es vergangenes Wochenende: Die Welt zu Gast in Biberach, als rund 40 Gäste der Einladung zum viszeralchirurgischen Symposium nach Oberschwaben gefolgt waren. Darunter renommierte Mediziner und Chefärzte unter anderem aus den Universitätskliniken Ulm, Tübingen, München und Bochum. Aber auch internationale Gäste aus Österreich, der Schweiz, Rumänien und China haben sich am Samstag im Biberacher Klinikum zum fachlichen Austausch eingefunden.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Vorträge und Diskussionen zu gesundheitspolitischen Einflüssen und Herausforderungen, zu neuen OP-Techniken sowie rund um das Themenfeld „KI und Robotik“. Im Bereich der Robotik lag der inhaltliche Schwerpunkt dabei auf der Magen-, Pankreas- und der Leberchirurgie. Unter den Referenten zahlreiche Koryphäen der jeweiligen Fachgebiete. Das Ziel der jährlichen Treffen ist es, neue Ansätze und Möglichkeiten bei der Behandlung von gut- und bösartigen Erkrankungen im Bereich der Viszeralchirurgie aufzugreifen, vorzustellen, untereinander zu diskutieren und so die Entwicklung der chirurgischen Disziplinen aktiv mitzugestalten. „Darüber hinaus ist es unser Bestreben, die chirurgische Qualität für unsere Patienten ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln. Dazu haben wir an diesem Wochenende erneut einen großen Beitrag geleistet. Es war uns daher eine ganz besondere Ehre, das diesjährige Treffen der Ulmer Schule hier im Biberacher Zentralklinikum auszurichten“, so PD Dr. Schwarz.
Prof. Dr. Bin Liu vom Shanghai West Hongqiao International Medical Innovation Park, Gastgeber und Organisator des diesjährigen Symposiums Chefarzt PD Dr. Andreas Schwarz und der Begründer der renommierten Ulmer Schule Prof. Dr. Hans G. Beger (v.l.n.r.).
Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach
Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.