Vorbereitet für den Notfall: Während der Fußball-Europameisterschaft sind die Sana Kliniken Duisburg Teil der Notfallversorgung
- Fußball-Euromeisterschaft startet in wenigen Tagen.
- Im Hintergrund laufen viele Vorbereitungen, wie zum Beispiel die Sicherstellung der Patientenversorgung bei Großschadenslagen.
- Auch die Sana Kliniken Duisburg sind Teil dieser Planungen – und bereit für den Ernstfall.
In wenigen Tagen startet die Fußball-Euromeisterschaft (EM) in Deutschland. Unzählige nationale und internationale Fußballfans freuen sich auf tolle Spiele, viele Tore und ein gutes Abschneiden ihrer Nationalmannschaft. Und während Fans überlegen, wo und mit wem sie welches Spiel schauen, welches Trikot sie anziehen oder wie sie am besten zum Stadion kommen, laufen im Hintergrund ganz andere Vorbereitungen: zum Beispiel die Sicherstellung der Patientenversorgung bei Großschadenslagen. Auch die Sana Kliniken Duisburg sind Teil dieser Planungen – und bereit für den Ernstfall.
Dass die Sana Kliniken Duisburg Teil der Vorbereitungen auf einen möglichen Ernstfall während der EM sind, erscheint auf den ersten Blick nicht schlüssig. Denn Duisburg ist weder Austragungsort eines EM-Spiels noch wird es in der Stadt ein ‚Public Viewing‘ geben. Die Klinik wurde vom Krisenstab der Bezirksregierung gebeten, bei Spielen in Düsseldorf Teil der Notfallversorgung zu sein. Freya Moderjewsky, Ärztliche Leitung des Instituts für Notfallmedizin// Notarztstützpunktleitung Rettungswache 72 in den Sana Kliniken Duisburg , erklärt, was das genau bedeutet: „Im Falle einer sogenannten ‚Großschadenslage‘, also Ereignissen mit einer großen Anzahl von verletzten, erkrankten oder betroffenen Menschen, nehmen wir eine größere Anzahl Patientinnen und Patienten auf und versorgen diese. Ein solches Konzept für einen sogenannten MANV (Massenanfall von Verletzten) haben wir ohnehin immer, haben dieses aber für die EM angepasst.“
„Natürlich hoffen wir, dass ein solcher Fall nicht eintritt und dass das Turnier störungsfrei abläuft“, so Prof. Dr. Kurosch Moussazadeh, Chefarzt der Interdisziplinären Notaufnahme (ZNA) in den Sana Kliniken Duisburg und einer der Leitenden Notärzt*innen der Stadt. „Dennoch sind wir auf alle Ausnahmesituationen gut vorbereitet.“ Konkret heißt das: Es sind mehr Fachärzt*innen mit spezieller notfallmedizinischer Ausbildung im zusätzlichen Rufdienst. „So stellen wir sicher, dass die Personalstärke im Notfall unmittelbar an die aktuelle Lage angepasst werden kann.“ Als Krankenhaus der Maximalversorgung verfügen die Sana Kliniken Duisburg hierfür über ausreichend Kapazitäten – sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Betten –, die selbstverständlich für die Bewältigung einer eventuellen Großschadenslage zur Verfügung gestellt werden.
Über die Sana Kliniken Duisburg
Die Sana Kliniken Duisburg sind ein Krankenhaus der Maximalversorgung und Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen und behandeln jährlich zirka 22.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Weitere rund 60.000 Patienten werden ambulant versorgt. Das Klinikum verfügt über 17 Fachabteilungen, drei Institute und ein angeschlossenes Ärztezentrum sowie 550 Betten und beschäftigt 1.600 Mitarbeitende. Träger ist zu 99 Prozent die Sana Kliniken AG und zu einem Prozent die Stadt Duisburg.
Über die Sana Kliniken AG
Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.