Wenn die Luft wegbleibt – Herzschwäche
Einladung zum Patienteninfoabend
Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Herzgespräche“ informiert Kardiologin Dr. Lena Griesinger am 11. März 2026 über das Thema Herzschwäche.
Herzschwäche - Platz drei der Sterbefälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Rund elf Prozent der Sterbefälle durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems gehen auf eine Herzschwäche zurück. Mediziner sprechen von Herzinsuffizienz. Damit liegt das schwache Herz mittlerweile auf Platz drei der Todesursachen-Rangliste. Laut Angaben des Herzberichtes ist die Herzinsuffizienz außerdem eine der häufigsten Ursachen für den plötzlichen Herztod.
Herzschwäche kann auch junge Menschen treffen
Viele Menschen denken bei einer Herzschwäche an hochbetagte Patienten. Die Herzinsuffizienz kommt bei Senioren zwar häufiger vor als bei Erwachsenen im mittleren Lebensalter. Trotzdem kann die Erkrankung auch jüngere Menschen und Sportler treffen.
Erste Symptome wie schnellere Erschöpfung, Atemnot beim Sport oder Treppensteigen, nächtliche Luftnot oder geschwollene Beine sind oft unspezifisch und werden von Betroffenen nicht ernst genommen. Auch eine rasche Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen kann ein Warnsignal sein. Unbehandelt schreitet die Erkrankung fort und kann lebensbedrohlich werden.
Die Herzschwäche entwickelt sich meist langsam als Folge einer Erkrankung des Herzens
Zu den Hauptursachen zählen die koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien), Herzklappen- und Lungenerkrankungen. Umso dringlicher appelliert die Herzspezialistin Dr. Lena Griesinger aus der Medizinischen Klinik II - Kardiologie und Angiologie an alle Betroffenen: „Suchen Sie bei Symptomen wie Atemnot unter Belastung unbedingt zügig ärztlichen Rat. Je früher wir die Ursache erkennen, desto besser können wir gegensteuern.“
Moderne Diagnostikverfahren wie Herzultraschall (Echokardiografie), Belastungstests, Langzeit-EKG oder spezielle Blutuntersuchungen ermöglichen heute eine präzise und frühzeitige Diagnose. Ist die Ursache gefunden, erfolgt eine individuell abgestimmte Therapie. Neben einer medikamentösen Behandlung kommen je nach Befund auch minimalinvasive Eingriffe wie eine Stent-Implantation oder eine Ablation von Herzrhythmusstörungen infrage. Ziel ist es, Symptome zu lindern, die Leistungsfähigkeit zu verbessern und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.
Aktiv bleiben – was Betroffene selbst tun können
Ein wichtiger Baustein der Behandlung ist zudem die aktive Mitarbeit der Patientinnen und Patienten. Regelmäßige Bewegung im individuell angepassten Rahmen, eine herzgesunde Ernährung, Gewichtskontrolle sowie die konsequente Einnahme der verordneten Medikamente können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und die Lebensqualität deutlich verbessern.
Einladung zum Patienteninformationsabend
Alle Interessierten sind herzlich zum Patienteninformationsabend „Wenn die Luft wegbleibt - Herzschwäche“ am 11. März um 18.00 Uhr eingeladen, der im Foyer der Sana Kliniken Lübeck stattfindet. Im Rahmen dieser Veranstaltung beantwortet Kardiologin Dr. Lena Griesinger Fragen zum Thema Herzinsuffizienz. Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie unter: www.sana.de/luebeck/gut-zu-wissen/veranstaltungen.
Dr. Lena Griesinger lädt alle Interessierten herzlich zum Patienteninfoabend zum Thema „Wenn die Luft wegbleibt - Herzschwäche“ ein.
Zu den Sana Kliniken Lübeck
Die Sana Kliniken Lübeck sind mit gut 18.600 stationären Fällen, mehr als 37.000 ambulanten Kontakten in der Notfallaufnahme und über 2.500 Fällen in der onkologischen Ambulanz einer der größten Anbieter medizinischer Akutversorgung im östlichen Schleswig-Holstein. 800 Mitarbeiter, davon 200 Ärzte und 450 in Pflege- und Funktionsbereichen, sind für die Patienten da. Das Krankenhaus der Lübecker steht für eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin. Die Sana Kliniken Lübeck bieten eine hochqualitative wohnortnahe Versorgung mit zahlreichen Spezialisierungen, so z. B. in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Diabetologie, Palliativmedizin, Hämatologie und Onkologie sowie Bauchchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Radiologie, Neuroradiologie und Urologie. Die KVSH Anlaufpraxis steht den Bürgerinnen und Bürgern am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 19.00 Uhr durchgehend zur Verfügung.