Dr. med. Marc Goebel neuer Chefarzt des Schilddrüsenzentrums am Sana-Krankenhaus Hürth
- Mit rund 800 Eingriffen pro Jahr gehört das Hürther Zentrum zu den größten Einrichtungen seiner Art in Deutschland
- Erfahrung von 10.000 Operationen aller Schwierigkeitsgrade
- Privatdozent Dr. med. Daniel Pöhnert PhD neuer Leitender Oberarzt
Dr. med. Marc Goebel wird zum 1. September 2026 neuer Chefarzt der Klinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie am Sana-Krankenhaus Hürth. Mit dem Führungswechsel setzt das Krankenhaus auf Kontinuität in einem der führenden Zentren für Schilddrüsenchirurgie in Deutschland und stärkt gleichzeitig die Zukunftsperspektiven der Klinik.
Nach mehr als zwei Jahrzehnten erfolgreicher Zusammenarbeit übergibt Prof. Dr. Hans Udo Zieren die Leitung der Klinik an seinen langjährigen Wegbegleiter Dr. med. Marc Goebel (im Bild). Gemeinsam haben beide das Hürther Schilddrüsenzentrum zu einer überregional anerkannten Einrichtung ausgebaut. Heute zählt das Zentrum mit rund 800 Eingriffen jährlich zu den führenden Einrichtungen Deutschlands und steht für höchste Spezialisierung und medizinische Qualität.
Dr. Marc Goebel (56) ist Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Sportmedizin sowie Fellow of the European Board of Surgery der Europäischen Gesellschaft für Endokrine Chirurgie. Das Magazin FOCUS Gesundheit führt ihn 2026 als „Top-Mediziner Endokrine Chirurgie“. In seiner mehr als 20-jährigen chirurgischen Laufbahn hat er nahezu 10.000 Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenoperationen aller Schwierigkeitsgrade durchgeführt. Seine besondere Expertise umfasst neben komplexen Eingriffen bei gut- und bösartigen Erkrankungen auch anspruchsvolle Krebsoperationen, Rezidiveingriffe sowie moderne minimalinvasive Verfahren wie die Thermoablation von Schilddrüsenknoten und Schilddrüsenzysten.
„Die Übernahme der Klinikleitung ist für mich eine besondere Verantwortung und zugleich eine große Ehre. Unser Ziel bleibt es, Patientinnen und Patienten eine Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau anzubieten und sie während des gesamten Behandlungswegs persönlich und vertrauensvoll zu begleiten. Die langjährige Erfahrung unseres Teams, moderne Therapieverfahren und die enge Zusammenarbeit mit unseren zuweisenden Ärztinnen und Ärzten bilden dafür die Grundlage“, sagt Dr. Marc Goebel.
Das Leistungsspektrum der Klinik umfasst die gesamte operative Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie. Behandelt werden unter anderem gut- und bösartige Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen, entzündliche Erkrankungen wie Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis, retrosternale Strumen sowie komplexe Wiederholungseingriffe. Ergänzt wird das Angebot durch moderne, schonende Behandlungsmethoden, die in geeigneten Fällen eine Operation vermeiden können.
Mit dem Führungswechsel wird zugleich die medizinische Leitung weiter gestärkt: Neuer Leitender Oberarzt wird Privatdozent Dr. med. Daniel Pöhnert PhD (45, im Bild links). Der erfahrene Allgemein- und Viszeralchirurg und Molekularmediziner verfügt über eine langjährige Expertise in der endokrinen Chirurgie und komplettiert gemeinsam mit Dr. Goebel das erfahrene Führungsteam des Zentrums.
Warum entscheiden sich Patientinnen und Patienten für das Schilddrüsenzentrum Hürth?
Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen erfordern eine hohe Spezialisierung und umfangreiche operative Erfahrung. Genau hier liegt die besondere Stärke des Schilddrüsenzentrums am Sana-Krankenhaus Hürth. Mit rund 800 Eingriffen pro Jahr gehört das Zentrum zu den größten Einrichtungen seiner Art in Deutschland. Patientinnen und Patienten profitieren von der Erfahrung eines hochspezialisierten Teams, modernsten Behandlungsverfahren und einer individuell abgestimmten Betreuung. Von der ersten Beratung über die Diagnostik und Therapie bis hin zur Nachsorge werden alle Behandlungsschritte aus einer Hand koordiniert. Die hohe Fallzahl, die langjährige Expertise bei komplexen Eingriffen sowie der Einsatz schonender Operations- und Thermoablationsverfahren schaffen beste Voraussetzungen für eine sichere Behandlung und optimale Behandlungsergebnisse. Dies macht das Schilddrüsenzentrum Hürth seit vielen Jahren zu einer Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten aus dem Rheinland und weit über die Region hinaus.
Hannah Kador, Geschäftsführerin des Sana-Krankenhauses Hürth: „Mit Dr. Marc Goebel übernimmt ein herausragender Experte die Leitung eines der renommiertesten Schilddrüsenzentren Deutschlands. Besonders wichtig ist uns, dass unsere Patientinnen und Patienten auch künftig von der hohen Spezialisierung, der langjährigen Erfahrung und der persönlichen Zuwendung profitieren, für die das Hürther Schilddrüsenzentrum seit vielen Jahren steht. Mit Dr. Goebel und Privatdozent Dr. Pöhnert setzen wir auf ein erfahrenes Führungsteam, das medizinische Spitzenqualität, Innovation und Kontinuität vereint. Gleichzeitig danken wir Prof. Dr. Hans Udo Zieren für seinen außerordentlichen Einsatz und seine bedeutenden Verdienste um die Entwicklung dieser Klinik.“
Für die Menschen in der Region und weit darüber hinaus bedeutet der Chefarztwechsel vor allem eines: bewährte Qualität und medizinische Spitzenversorgung mit einem erfahrenen Team, das den erfolgreichen Weg des Schilddrüsenzentrums konsequent fortsetzt.
Über das Sana-Krankenhaus Hürth
Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt. Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 20.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.
Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.