Gemeinsam gut gerüstet für den Ernstfall
Evakuierungsübung erfolgreich: Alle Übungspatientinnen und -patienten konnten in Sicherheit gebracht werden
Ein Brand auf einer Krankenhausstation stellt Mitarbeitende und Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen: Menschen müssen geschützt, sichere Wege gefunden und Informationen schnell weitergegeben werden. Genau dieses Zusammenspiel haben das Sana Klinikum Hof, die Feuerwehren, der Rettungsdienst und Katastrophenschutzeinheiten aus Stadt und Landkreis Hof am Samstag, 24. Oktober, gemeinsam trainiert. Die Evakuierungsübung auf der derzeit im Umbau befindlichen Station C3 verlief erfolgreich. Alle Übungspatientinnen und -patienten konnten zügig gerettet und in einen sicheren Bereich gebracht werden.
Für das realistische Szenario wurde die Station mit Personen belegt, die unterschiedliche Patientensituationen darstellten. In einem Patientenzimmer erzeugte die Feuerwehr Hof eine kontrollierte Verrauchung, um einen Brandfall zu simulieren. Regulär versorgte Patientinnen und Patienten waren an der Übung nicht beteiligt.
Nach Erkennen der Rauchentwicklung beziehungsweise Auslösen der Brandmeldeanlage begann das Pflegepersonal mit der Evakuierung in einen sicheren Bereich auf derselben Etage. Gleichzeitig wurde internes Unterstützungspersonal alarmiert. Sobald der verrauchte Flur durch das Klinikpersonal nicht mehr sicher betreten werden konnte, übernahm die Feuerwehr unter Atemschutz die weitere Rettung. Am internen Sammelpunkt nahm das Klinikpersonal die Übungspatientinnen und -patienten entgegen, beurteilte ihren Zustand und übte die Organisation der weiteren Versorgung.
Neben der Evakuierung wurden auch die internen Alarmierungswege und die Arbeit der Krankenhauseinsatzleitung erprobt. Dabei stand insbesondere die Abstimmung zwischen den Verantwortlichen im Klinikum und den Einsatzleitungen von Feuerwehr und Rettungsdienst im Mittelpunkt. Ein Patiententransport durch den Rettungsdienst war nicht Bestandteil der Übung.
Positive Bilanz – Auswertung läuft
Das Sana Klinikum Hof zieht eine positive erste Bilanz und zeigt sich mit dem Verlauf sehr zufrieden. Die Übung bot die Möglichkeit, Abläufe unter realistischen Bedingungen zu überprüfen und die Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg zu trainieren.
Die neutrale fachliche Beobachtung und Bewertung aus Sicht des Klinikpersonals übernahm das Team der ias health & safety. Im Anschluss wurde unter den Beteiligten besprochen, welche Abläufe sich bewährt haben, wo Verbesserungsbedarf besteht und welche konkreten Lernaufgaben sich daraus ergeben. Weitere Auswertungen laufen. Die Erkenntnisse sollen in die weitere Vorbereitung auf mögliche Notfallsituationen einfließen und damit die Sicherheit von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden weiter stärken.
Dank an alle Beteiligten
„Mein besonderer Dank gilt Klinikmanagerin Caroline Teichner, Marc Stürmer (Leiter Interventionszentrum), Klaus Strobel (Technischer Leiter Haus- und Betriebstechnik Hof), Florian Angles (Meister Energie- und Gebäudetechnik, TGmed Hof), Reiner Kopp (Fachkraft für Arbeitssicherheit, ias health & safety GmbH) und Marcel Hellinger (Mitarbeiter Betriebsorganisation) und den Beobachtern Nicole Schwarz, Nico Kay. Ebenso danke ich Kerstin Koch, Manuela Bauroth, Dr. Daradkah und Yvonne Gräßel, die als Mitglieder der Krankenhauseinsatzleitung mitwirkten. Gemeinsam haben sie die Vorbereitung federführend vorangetrieben und mit viel Engagement, Zeit und sorgfältiger Abstimmung wesentlich zur erfolgreichen Durchführung der Übung beigetragen.“, beton Daniel Busch Geschäftsführer des Sana Klinikums Hof.
Ebenso dankt er allen beteiligten Mitarbeitenden, den Einsatzkräften der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes sowie allen, die als Übungspatientinnen und -patienten - hier insbesondere die Kinder- und Jugendlichen der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Döhlau (bestehend aus der Jugendfeuerwehr Dölau, der Jugendfeuerwehr Kautendorf und der Jugendfeuerwehr Tauberlitz) mitgewirkt haben. Zum Gelingen trugen außerdem zahlreiche Helferinnen und Helfer bei, die die Übung organisatorisch und technisch unterstützten, beobachteten oder alle Beteiligten mit Essen und Getränken versorgten.
Der Dank richtet sich auch an die Teams, die während der Übung die reguläre Patientenversorgung sicherstellten, sowie an Patientinnen, Patienten, Besucher und Anwohner für ihr Verständnis.




