Offenbach,
27
Juli
2026
|
17:57
Europe/Amsterdam

Hautstraffung nach massivem Gewichtsverlust

Mehr als eine Schönheitsoperation

Wenn nach lang andauerndem, massivem Übergewicht endlich die ersehnten Pfunde gefallen sind, stehen die Betroffenen häufig vor einem neuen Problem: die überdehnte Haut bildet sich nicht oder nicht ausreichend zurück.

Hautschürzen entstehen, die nicht nur ein kosmetisches Problem darstellen, sondern zu Rückenschmerzen und funktionellen Einschränkungen, etwa der Beweglichkeit und der Bewältigung alltäglicher Aktivitäten, führen können. Zudem kommt es unterhalb der Hautfalten häufig zu Pilzinfektionen, die immer wieder behandelt werden müssen. Nicht zuletzt kann auch die Psyche sehr leiden. Rekonstruktive Operationen wie Bauchdecken-, Oberarm- oder Oberschenkelstraffungen können helfen, die Lebensqualität wiederherzustellen. PD Dr. Khaled Dastagir, Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie beim Sana Klinikum Offenbach rät Betroffenen dringend, sich in diesen Fällen in einer spezialisierten Klinik für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie vorzustellen.

Mit sorgfältiger Planung zu sehr guten funktionellen und ästhetischen Ergebnisse

„Hautschürzen an sich sind kein Problem“, so der Experte. „Auch nach einer starken Gewichtsabnahme können die Eingriffe anspruchsvoll sein. Mit einer sorgfältigen Planung lassen sich jedoch sehr gute funktionelle und ästhetische Ergebnisse erzielen. Sehr wichtig ist es, die Patientinnen und Patienten in jedem Fall gründlich vorzubereiten.“ Straffungsoperationen seien nicht einfach eine Schönheitsoperation. „Viele Betroffene haben Vor- und Begleiterkrankungen. Diese müssen bereits vor dem Eingriff berücksichtigt werden. So muss beispielsweise bei Diabetes der Blutzuckerwert über einen längeren Zeitraum richtig eingestellt sein, bevor operiert wird“, erklärt der Chefarzt. „Ansonsten kann es zu unnötigen Komplikationen kommen. Zudem muss sichergestellt sein, dass die Patientinnen und Patienten optimal in Sachen Proteine und Vitamine eingestellt sind, um Wundheilungsstörungen vorzubeugen.“

Bei Adipositas sollte man sich in jedem Fall an ein Zentrum wenden, rät Dr. Dastagir. Hier arbeiten die entsprechenden Disziplinen zusammen, so dass Betroffene von Anfang an begleitet werden. „Adipositas ist nicht einfach eine Sache von ‚Bewege dich mehr und iss weniger‘, sondern eine chronische Stoffwechselerkrankung, die wir gerade erst in ihrer ganzen Komplexität begreifen“, so Dr. Dastagir. „Patientinnen und Patienten benötigen nicht nur während der Gewichtsreduktion eine spezialisierte Betreuung, sondern auch im Anschluss – insbesondere dann, wenn rekonstruktive Eingriffe zur Entfernung überschüssiger Haut erforderlich werden. Gerade diese Patientengruppe weist häufig komplexe Begleiterkrankungen auf und profitiert von einer interdisziplinären Versorgung“, verdeutlicht der Experte. Ein besonderes Privileg am Sana Klinikum Offenbach sei die enge Zusammenarbeit aller relevanten Fachdisziplinen unter einem Dach.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Täglich arbeite das Team der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie eng mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Kardiologie, Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Diabetologie, Angiologie, Anästhesiologie, Intensivmedizin und weiteren Fachbereichen zusammen. Dadurch könnten Begleiterkrankungen bereits vor einer Operation optimal eingestellt, Risiken minimiert und die Nachbehandlung engmaschig begleitet werden.

„Sollte es wider Erwarten zu Komplikationen kommen, stehen sämtliche erforderlichen Expertinnen und Experten unmittelbar zur Verfügung. Diese interdisziplinäre Struktur ist ein großer Vorteil für unsere Patientinnen und Patienten und ermöglicht eine Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau – von der ersten Vorstellung bis zur vollständigen Rekonstruktion.“

Bei den Eingriffen selbst wird die überschüssige Haut entfernt. Hierfür gibt es verschiedene Operationstechniken, die individuell auf die körperlichen Voraussetzungen und Wünsche der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden. Das Sana Klinikum Offenbach bietet das gesamte Spektrum der körperformenden Chirurgie nach massivem Gewichtsverlust. „Wir achten sehr auf ein ästhetisch überzeugendes Ergebnis“, so Dr. Dastagir. „So lassen sich Narben hervorragend so platzieren, dass sie in der Bikinizone liegen und so später nicht sichtbar sind.“

Über das Sana Klinikum Offenbach

Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.

Über die Sana Kliniken AG