Heute ist "Welttag zur Verhütung des Ertrinkens"
Im Juni 2026 sind bundesweit so viele Menschen ertrunken wie seit über 20 Jahren in keinem anderen Juni mehr: 99 Menschen sind laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft bei Badeunfällen gestorben. Darunter auch etliche Kinder.
Auch in Duisburg gibt es leider immer wieder Todesfälle, weil vielen nicht bewusst ist, wie gefährlich es ist, im Rhein, der Ruhr oder Seen zu schwimmen.
Was viele auch nicht wissen: Ertrinken sieht oft nicht so aus, wie wir es aus Filmen kennen. Es gibt in der Regel keine Hilferufe, kein Winken, kein großes Aufsehen. Gerade Kinder können innerhalb weniger Sekunden in lebensbedrohliche Situationen geraten – oft lautlos und unbemerkt.
Darum möchten wir am „Welttag der Verhütung des Ertrinkens“ deutlich sagen:
Lasst Kinder am Wasser niemals unbeaufsichtigt.
Schwimmhilfen ersetzen keine Aufsicht.
Frühzeitige Schwimmkurse können Leben retten.
Bereits wenige Zentimeter Wasser können gefährlich werden.