Hilfe zur Selbsthilfe
Gesundheitsvortrag am 11. Februar 2026 um 18 Uhr im Sana Klinikum Hof
Elternschaft – ein großes Glück, aber auch eine Herausforderung. Jeder, der selbst Kinder hat, weiß: Ist der Nachwuchs krank oder gar ernsthaft in Gefahr, wird man als Elternteil schneller als gedacht von Sorgen oder Angst übermannt. Wohl dem, der einen kühlen Kopf bewahrt!
„Hilfe zur Selbsthilfe“ bietet deshalb das Sana Klinikum Hof mit einem Gesundheitsvortrag am Mittwoch, 11. Februar 2026 um 18 Uhr. Worum wird es gehen:
Unter dem Titel „Mein Kind ist krank – was kann ich tun?“ geht es in erster Linie um die klassischen Kinder-Krankheiten, wie beispielsweise Fieber und Husten und eine erste häusliche Einordnung. Dr. Kai Rubarth, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche erklärt: „Der Kurs vermittelt praxisnahes Wissen für verschiedene Alltagssituationen. Die deutlich seltener auftretenden Notfallsituationen, einschließlich der Reanimation von Kindern, werden ebenfalls mit angesprochen, können jedoch nicht im Fokus des Kurses liegen.
Wichtig sei es vor allem, häufige Erkrankungen und Symptome – wie Fieber, Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden – richtig einschätzen und beurteilen zu können, denn: „Es gibt viele kleinere Probleme, die man gut zuhause behandeln kann.“ Auch auf die klassischen Kinderkrankheiten, wie Windpocken, 3-Tage-Fieber oder Scharlach, wird der Chefarzt in seinem Vortrag eingehen und erläutern, wie man diese erkennen und unterscheiden kann.
Dr. Rubarth möchte Eltern ihre Sorgen nehmen, und ihnen anhand von Bildern und Beispielen praktische Tipps mit auf den Weg geben. Zudem dürfen sich die Teilnehmenden über einen „Notfallbegleiter“ freuen, den sie mit nach Hause nehmen, der auf häufige Beschwerden eingeht – vom Säuglingsalter bis hin zum Schulkind.
Auf der Homepage der Klinik für Kinder und Jugendliche kann man schon jetzt einen Flyer herunterladen, auf dem sich Informationen zu verschiedenen Symptomen und Krankheiten finden – von Atemwegsinfekten über Bauchschmerzen, Fieber und Ohrenschmerzen bis hin zu Pseudokrupp. Auch die Tageshöchstdosen und Darreichungsformen der Schmerzmittel Ibuprofen und Paracetamol können Eltern hier nachlesen.
Der Chefarzt weiß: „Oft braucht es nur ein kurzes Gespräch oder eben die richtigen Tipps, verständlich zusammengefasst, damit Eltern wieder beruhigt sind und ihren Kindern helfen können.“ Sollte tatsächlich ein Krankenhaus-Aufenthalt nötig werden, finden Eltern auf der Homepage auch Informationen darüber, was sie mitnehmen sollten, wie die Aufnahme in die Klinik funktioniert, unter welchen Umständen Eltern ihr Kind begleiten können, und wie der Tagesablauf auf der Station aussieht.
Sollten Sie eine Betreuung für Ihr Kind benötigen während des Kurses benötigen, so schreiben Sie uns gern einen Mail an: anja.kley@sana.de. Wir werden bei Bedarf im Nachbarraum eine betreute Bastelstation einrichten.
Kommen Sie gern vorbei. Wir freuen uns auf Sie.
