Biberach,
17
Juni
2025
|
14:46
Europe/Amsterdam

Sana-Gesundheitsforum im Juli 2025

Chefarzt Dr. Christoph Riepl informiert über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkschmerzen

Zusammenfassung

Im Rahmen des „Sana-Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des Biberacher Sana Klinikums regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Am Donnerstag, den 3. Juli 2025, referiert Dr. Christoph Riepl, seit April dieses Jahres Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, ab 18.00 Uhr zum Thema „Das schmerzende Gelenk – aktuelle Behandlungsmöglichkeiten“.

Das Biberacher Sana Klinikum ist Zentralkrankenhaus für den Landkreis und  Akademisches Lehrkrankenhaus der Universtität Ulm. Damit steht es für eine umfassende medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung von der Geburt bis zur Altersmedizin. Mit dem Gesundheitsforum möchten die Veranstalter diese Expertise an Interessierte und Betroffene weitergeben. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebens- und Gesundheitsphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge bleibt darüber hinaus genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Austausch untereinander.

Zertifizierte Expertise für Gelenke, Prothesen und Traumaversorgung

Dr. Christoph Riepl hat im April dieses Jahres die chefärztliche Leitung der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie am Biberacher Zentralkrankenhaus übernommen. Die Schwerpunkte des Fachbereichs liegen in der Versorgung von Verletzungen – einschließlich Polytramata und BG-Unfällen – sowie Erkrankungen der Extremitäten und Gelenke. Hierfür ist das Klinikum als Regionales Traumazentrum sowie als Alterstraumazentrum zertifiziert. Im Bereich der Orthopädie bietet das zertifizierte Endoprothetikzentrum sämtliche Gelenkersatzverfahren der Schulter, des Ellenbogens, der Hüfte und des Kniegelenks sowie verschiedene konservative Behandlungsmethoden. Neben dem Einsatz neuer Prothesen, der sogenannten primären Endoprothetik, werden auch bereits eingesetzte Gelenke bei Bedarf gewechselt und repariert. Ein neuer Schwerpunkt ist die komplexe Versorgung von Knochenbrüchen an einem bereits eingesetzten künstlichen Gelenk. Neben der stationären Versorgung bietet Dr. Riepl in der chirurgisch-orthopädischen MVZ-Praxis im Ärztezentrum am Klinikum auch eine ambulante Sprechstunde an.

Vortrag: „Das schmerzende Gelenk – aktuelle Behandlungsmöglichkeiten“

Gelenkschmerzen zählen zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch und betreffen Menschen aller Altersgruppen. Vor allem im höheren Alter nehmen Verschleißerscheinungen, sogenannte Arthrosen, an großen Gelenken deutlich zu. Frauen leiden häufiger darunter als Männer, was unter anderem mit hormonellen Veränderungen während der Menopause, einer höheren Prävalenz von Osteoporose sowie anatomischen Unterschieden zusammenhängt. Aber auch bei jüngeren Menschen treten Gelenkbeschwerden zunehmend auf – etwa durch Fehlstellungen, Sportverletzungen oder infolge einer genetischen Veranlagung. „Diese Beschwerden beeinträchtigen nicht nur die Beweglichkeit, sondern wirken sich oft erheblich auf die Lebensqualität aus“, erklärt Dr. Riepl. Medizinisch wird zwischen akuten Gelenkschmerzen, die weniger als sechs Wochen andauern, und langfristigen, chronischen Beschwerden unterschieden. Für beide Formen stehen heute vielfältige und effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, gezielte Injektionen und Medikamente lindern Schmerzen und verbessern die Gelenkfunktion bei vielen Patienten. In fortgeschrittenem Stadium kommen minimalinvasive Eingriffe sowie endoprothetische Gelenkersatzverfahren zum Einsatz, um Stabilität und Beweglichkeit wiederherzustellen. „Eine individuelle Therapie, die den Schweregrad der Erkrankung sowie die Lebenssituation des Betroffenen berücksichtigt, ist entscheidend für den Erfolg“, betont der Chefarzt. Über die aktuellen Entwicklungen und Verfahren in der ganzheitlichen Behandlung von Gelenkschmerzen an Hüfte, Knie und Schulter wird Dr. Riepl im Rahmen seines Vortrags berichten. „Es ist mir dabei ein großes Anliegen, das Behandlungsspektrum sowie die Möglichkeiten im Biberacher Klinikum vorzustellen und im Dialog mit den Zuhörern offene Fragen zu klären“, so Dr. Riepl.

Veranstaltungsdetails

Wann:           Donnerstag, 3. Juli 2025 | 18.00 Uhr
Wo:               Sana Klinikum Landkreis Biberach
                      Veranstaltungsraum 1 (EG)
                      Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung per E-Mail unter gesundheitsforum.bc@sana.de oder telefonisch unter 07351 55-9000 anmelden.

Dr. med. Christoph Riepl

Chefarzt Dr. Christoph Riepl informiert am 3. Juli über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkschmerzen.

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Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach 

Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.

Über die Sana Kliniken AG