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ManagementverträgeDie richtige Managemententscheidung zur richtigen Zeit

Die wirtschaftliche Situation deutscher Krankenhäuser hat sich in den letzten Jahren sukzessive verschlechtert. Schrieben vor 10 Jahren noch zwei Drittel aller deutschen Krankenhäuser schwarze Zahlen, waren es in 2019 nur noch gut die Hälfte. Die Diskussion um Überkapazitäten, Investitionsstaus in Milliardenhöhe, Hygienedefizite, der Fachkräftemangel etc. führte zu Verschärfungen in der Regulatorik durch den Gesetzgeber. Die gewünschten Wirkungen blieben jedoch aus. Im Gegenteil: Der administrative Aufwand steigt weiter, die wirtschaftliche Situation verschlechtert sich und der Fachkräftemangel nimmt weiter zu. Kurz: Die Herausforderungen führen zu immer komplexer werdenden Anforderungen an die Führung und die Träger der Krankenhäuser.

Auch die Corona-Krise wird in den Krankenhäusern ihre Spuren hinterlassen. Denn einerseits zeigte das deutsche Gesundheitswesen entgegen aller Unkenrufe seine Leistungsfähigkeit in dieser herausfordernden Situation. Ein gutes Krisenmanagement der Politik und beherztes Handeln in den Kliniken führte dazu, dass die Krise bislang erfolgreicher gemeistert werden konnte, als erwartet.

Andererseits  darf dieser Erfolg nicht über die Probleme hinwegtäuschen. Auch wenn der Rettungsschirm, zumindest wirtschaftlich, die meisten Kliniken schützte, bleiben die strukturellen Defizite. In puncto Hygiene, Ablauforganisation und Infrastruktur wird die Krise langfristig zusätzliche Herausforderungen bringen. Die Einbrüche der Gewerbesteuereinnahmen und neue Belastungen durch soziale Kosten haben die finanziellen Spielräume der Kommunen weiter eingeschränkt. In dieser Gemengelage suchen viele politische Entscheider nach Lösungen für ihr Krankenhaus.

Was also tun? Verkaufen möchte man nicht, weiter so geht nicht.

Für diese neue Situation hat die Sana Kliniken AG den Managementvertrag für Krankenhäuser weiterentwickelt. Als Pionier auf dem Gebiet der Managementverträge bietet Sana seinen Vertragspartnern nun die Möglichkeit, auf die Erfahrung und das Wissen eines der größten deutschen Krankenhausbetreiber zurückzugreifen, ohne dafür das Feld der Privatisierung zu betreten. Die sogenannten Managementkliniken werden in den Konzern integriert wie eigene Krankenhäusern ohne jedoch die Trägerschaft abzugeben und die Eigentümerstrukturen zu verändern. Die Kliniken profitieren vom professionellen Managementwissen der gestellten Geschäftsführer und erhalten die Standards und das Wissen aller Fachbereiche eines Konzerns. Sie genießen alle Vorteile einer Verbundstruktur bei Beibehaltung der vollen Einflussmöglichkeit durch die Träger. Mit dem Managementvertrag neuer Prägung bietet Sana einen dritten Weg zwischen Privatisierung und der Beibehaltung des Status Quo.

Sana war nach der Gründung Pionier auf dem Gebiet der Managementdienstleistung im Krankenhausbereich. Der Managementvertrag in seiner ursprünglichen Ausgestaltung hatte das Potential, kommunale und freigemeinnützige Krankenhausträger an moderne betriebswirtschaftliche Geschäftsführung heranzuführen.

Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG

Ansprechpartner

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Dr. Andreas Hartung

Generalbevollmächtigter