
Sauberkeit im Krankenhaus ist weit mehr als eine Frage der Optik. Sie ist Grundlage für Sicherheit, Gesundheit und Vertrauen. Genau hier setzt die Arbeit von Christopher Malareck-Mühlbauer an. Er arbeitet als Projektmanager Hygiene & Gebäudereinigung bei der Sana DGS pro.service GmbH und verantwortet Projekte, die sicherstellen, dass Reinigungs- und Hygienestandards zuverlässig, wirtschaftlich und gesetzeskonform umgesetzt werden.
„Ich analysiere Abläufe, optimiere Prozesse und begleite technische sowie organisatorische Veränderungen“, erklärt Christopher. Sein Ziel ist dabei immer dasselbe: praktikable Lösungen für den Alltag an den Standorten zu schaffen – für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende und Besucher.
Was Christopher bis heute an seinem Beruf begeistert, ist die Kombination aus Sichtbarkeit und Verantwortung. „Gebäudereinigung liefert ein handfestes Ergebnis. Man sieht sofort, was man geschafft hat – und gleichzeitig hat diese Arbeit einen großen Einfluss auf Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden.“
Hinzu kommt, dass die Branche deutlich komplexer ist, als viele vermuten. Technisches Know-how, Organisation, Führung und rechtliche Anforderungen greifen ineinander. Besonders spannend findet Christopher die Entwicklung in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und moderner Führung.
Seit dem 1. Oktober 2025 ist Christopher Teil von Sana. Gereizt hat ihn vor allem das professionelle Umfeld, in dem Hygiene und Qualität klar im Fokus stehen. „Ich habe hier die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten – von der Einführung neuer Methoden über technische Weiterentwicklungen bis hin zur Qualifizierung von Mitarbeitenden.“
Die Struktur der DGS pro.service erlaubt es ihm, Verantwortung nicht nur zu übernehmen, sondern Verbesserungen langfristig in den Häusern zu verankern.
Der Projektalltag ist vielfältig: Standortanalysen, Prozessoptimierungen, technische Bewertungen, Integrationen, Schulungen, Qualitätskontrollen und die Abstimmung mit unterschiedlichen Fachbereichen gehören dazu. Besonders ist für Christopher die Rolle an der Schnittstelle zwischen Hygiene, Service, Technik und Management. „Ich kann Themen ganzheitlich betrachten und Lösungen entwickeln, die fachlich sinnvoll und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig sind.“
Nachhaltigkeit in der Gebäudereinigung bedeutet für Christopher nicht Verzicht, sondern kluge Steuerung. Ressourcen sollen gezielt eingesetzt werden, ohne Qualität oder Gesundheitsschutz zu gefährden. Moderne Maschinen, langlebige Materialien, ergonomische Prozesse und optimierte Laufwege spielen dabei eine zentrale Rolle. „Es geht nicht darum, weniger zu reinigen, sondern intelligenter zu reinigen“, bringt er es auf den Punkt.
Die Branche verändert sich rasant. Energieeffiziente Reinigungsmaschinen, Reinigungsroboter für Routineflächen, chemiereduzierte Verfahren wie Sana ecoPure in Kombination mit modernen Mikrofasertextilien sowie digitale Planungstools sorgen für mehr Transparenz, bessere Qualität und geringere Belastung für Mitarbeitende.
Ein konkretes Projektbeispiel zeigt den Effekt: Durch den Einsatz moderner Trockenreinigungsverfahren konnten Chemieverbrauch deutlich reduziert, ergonomische Arbeitsbedingungen verbessert und gleichzeitig Qualität und Wirtschaftlichkeit gesteigert werden.
Digitale Qualitätsmessungen, Planungs- und Zeiterfassungssysteme sowie digitale Schulungsplattformen gehören heute zum Standard. Für Christopher ist klar: „Daten helfen uns, bessere Entscheidungen zu treffen. Bauchgefühl wird durch Transparenz ersetzt.“
Neben Technik und Prozessen spielt Führung eine entscheidende Rolle. Gesunde Führung bedeutet für Christopher, realistische Erwartungen zu setzen, Mitarbeitende einzubeziehen und klare Strukturen zu schaffen. Wertschätzung, offenes Feedback und eine faire Verteilung der Arbeitslast wirken sich direkt auf Qualität und Stabilität aus: „Wenn Teams ruhiger arbeiten, weniger Konflikte entstehen und die Qualität konstant bleibt, zeigt das, dass Führung wirkt.“
Fachkräftemangel, steigende Anforderungen und zunehmende Komplexität machen Veränderung notwendig – werden aber oft als Belastung empfunden. Christopher setzt deshalb auf klare Kommunikation, verständliche Prozesse, Schulungen und Begleitung vor Ort. „Veränderungen müssen nachvollziehbar sein. Nur wenn Mitarbeitende verstehen, warum etwas passiert, können sie den Weg mitgehen“, ist er überzeugt.
In den kommenden Jahren möchte Christopher die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Fachkräftebindung weiter vorantreiben. Sein Ziel ist ein modernes Dienstleistungsmodell, das die Häuser entlastet und Qualität messbar stärkt. Gleichzeitig geht es ihm darum, den Beruf attraktiver zu machen und langfristige Entwicklungswege aufzuzeigen – vom operativen Einstieg bis zur Projekt- oder Führungsrolle.
Seine Botschaft an junge Menschen ist klar: „Die Gebäudereinigung ist ein Beruf mit Zukunft, viel Verantwortung und echten Entwicklungsmöglichkeiten.“ Wer zuverlässig ist, im Team arbeiten möchte und technisches Verständnis mitbringt, findet hier eine stabile Perspektive – mit Chancen auf Weiterbildung, Führung oder Projektmanagement.