Hier haben wir einige Informationen rund um die Rehabilitation für Sie zusammengestellt, die Ihnen weiterhelfen sollen. Folgende Themenbereiche finden Sie detailliert erläutert:
Zentrum für ambulante und stationäre Rehabilitation
Wissenswertes rund um die Rehabilitation
In der medizinischen Trainingstherapie stellen wir durch aktive körperliche Bewegung die Funktionsfähigkeit unserer Patienten wieder her. Zur Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit wenden wir – je nach Indikation – bestimmte Trainingsmethoden und Therapieverfahren an.
Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) beinhaltet:
- Krafttraining an Sequenztrainingsgeräten
- Funktionstraining
- Isokinetisches Training bzw. isokinetische Testung
- Ausdauertraining
- Koordinationstraining
- Flexibilitätstraining
- Therapeutisches Klettern
Mithilfe unseres isokinetischen Test- und Trainingsgeräts Cybex testen wir Ihre Kraftfähigkeit und ihren Bewegungsradius. Dank spezieller Adapter kann die Messung für nahezu alle Gelenke durchgeführt werden. Anhand der Messergebnisse erstellen wir zielgerichtet Ihren Trainingsplan, um Dysbalancen und Kraftdefizite zu minimieren und sie fit für den Alltag oder den Sport zu machen.
In der Rehabilitation geht es darum, Menschen dabei zu unterstützen, wieder sicher und selbstständig in den Alltag zurückzufinden. Gruppengymnastik spielt dabei eine wichtige Rolle.
Jede Einheit verfolgt dabei das Ziel, Beweglichkeit, Kraft, Gleichgewicht und Körpergefühl Schritt für Schritt zu verbessern. Gleichzeitig lernen die Teilnehmenden Übungen kennen, die sie auch nach dem Klinikaufenthalt in ihren Alltag integrieren können.
Zu den Gruppengymnastischen Übungsbehandlungen gehören:
- Pilates
- Nordic Walking
- Koordinationstraining
- Entspannungsverfahren
- Medizinisches Yoga
- Faszientraining
- Rückengymnastik
- Aquatraining
- Gangschule
- ADL Training
Die Ergotherapie im Rehabilitationszentrum des Sana Dreifaltigkeits-Krankenhauses Köln begleitet und hilft Menschen jeder Altersstufe, die durch Krankheit, Behinderung oder Alter in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind. Die Selbstständigkeit der betroffenen Menschen soll so verbessert werden, dass Aktivitäten des täglichen Lebens wie Beruf, Schule, Freizeitgestaltung und das Familienleben wieder so unabhängig wie möglich durchgeführt werden können. Der Aufbau von Grundarbeitsfähigkeiten, die Verbesserung der Körperwahrnehmung und die Schmerzreduktion sind wesentliche Ziele des ergotherapeutischen Angebotes.
Die Ergotherapie in der orthopädischen Reha umfasst die Behandlung typischer Krankheitsbilder wie verschiedene Knochen- und Muskelverletzungen, Verletzungen der Sehnen und Nerven, Funktionseinschränkungen nach operativen Eingriffen.
Unser Leistungsspektrum umfasst u.a.:
- Motorisch-funktionelle Therapie
- Sensorisch-perzeptive Therapie
- Wir arbeiten anlehnend an anerkannten Therapieverfahren wie Bobath und der Manuellen Therapie der oberen Extremität – nach vorheriger entsprechender Befunderhebung.
- ADL-Training (Aktivitäten des täglichen Lebens): Das Training umfasst die Behandlung individuell eingeschränkter Bereiche in Ihrem Alltag. Körperliche, psychische und kognitive Veränderungen können dazu führen, ehemals leichte Tätigkeiten neu lernen und kontinuierlich trainieren zu müssen.
- Arbeitsplatztraining
- Hilfsmittelberatung
Das ganzheitlich ausgerichtete Rehabilitationskonzept bezieht die psychosozialen Bedürfnisse der Rehabilitanden in die Behandlung mit ein und hält entsprechende Angebote bereit. Dies setzt u. a. voraus, dass das am Rehabilitationsprozess beteiligte interdisziplinäre Team psychosoziale Bedürfnisse der Rehabilitanden erkennt. Bei Auffälligkeiten oder einem psychischen Leidensdruck wird den Rehabilitanden die Möglichkeit gegeben, ein psychologisches Einzelgespräch wahrzunehmen. Im Gespräch können die Rehabilitanden ihre Anliegen schildern, so dass ein spezialisierter Blick auf die Situation erfolgen kann. Bei daraus möglicherweise entstehendem akutem Handlungsbedarf wird entsprechende Hilfe angeboten und in die Wege leitet. Eine psychologisch begleitende Unterstützung kann während der Rehabilitationsmaßnahme oft hilfreich sein, ersetzt jedoch keine Therapie. Bei einem entsprechenden psychischen Leidensdruck und Bedarf werden die Rehabilitanden bei der Weitervermittlung an psychologische und psychotherapeutische Angebote unterstützt.
Das bedeutendste Thema des Gesundheitssystems im 21. Jahrhundert sind die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Herz-, Kreislauf- und Krebserkrankungen. Neben diesen Erkrankungen gibt es noch eine Vielzahl weiterer Erkrankungen, wie Hyperurikämie, Diabetes mellitus und Adipositas, die allesamt einen Einfluss auf körperliche Aktivität und auch auf muskuloskelettale Erkrankungen mitbringen und deren Verlauf durch eine geeignete Ernährungsintervention positiv beeinflusst werden kann.
Die Ernährungstherapie/-beratung stellt somit einen wesentlichen Baustein in der Behandlung von Rehabilitanden mit muskuloskelettalen Erkrankungen dar. Ziel ist die allgemeine und auch individuelle Beratung der Rehabilitanden bei besonderen Ernährungsfragen oder Ernährungskrankheiten und eine Verbesserung der individuell zusammengestellten Tageskostpläne. Das Ziel liegt in der positiven Beeinflussung des Krankheitsverlaufes, besonders auch bei Patienten mit Übergewicht. Im Rahmen von Gruppenseminaren und anschließendem gemeinsamen Kochen in unserer Lehrküche sollen die Teilnehmenden im Rahmen eines Interaktionsprozesses die Fähigkeiten, ihr individuelles Ernährungsverhalten durch Selbstbeobachtung sowie Bewertung des eigenen Verhaltens in kleinen Schritten modifizieren.
Das Ziel ist, den richtigen Umgang mit Essen und Trinken zu lernen. Als Grundlage gelten die Ernährungsempfehlungen einer bedarfsgerechten, vollwertigen Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.
Die soziale Beratung arbeitet an der sozialen Schnittstelle zwischen der Rehabilitation und der häuslichen Lebenswelt der Rehabilitanden und unterstützt sie bei ihrem Weg in eine neue Normalität mit den wiedergewonnenen Fähigkeiten bzw. neuen Anpassungsformen an die eigene Leistungsfähigkeit. Auch berufsfördernde Maßnahmen sowie die Hilfestellung bei Versorgungsanträgen bzw. Beratungen zur Absicherung der wirtschaftlichen Situation sind Themen. Sollten sich häusliche Probleme im Umfeld der Rehabilitanden ergeben, wird angeboten, die rechtlichen Voraussetzungen zu Gewährung von Haushaltshilfen und häuslicher Krankenpflege zu überprüfen.
Neben einer körperlichen Ertüchtigung, welche eine orthopädische Rehabilitation als Hauptbestandteil mit sich bringt, möchten wir auch den Wissensdurst der Patienten nicht vernachlässigen.
Daher werden verschiedene Patienten-Schulungen und Seminare angeboten, die ein besseres Verständnis für und einen besseren Umgang mit dem eigenen Körper fördern sollen.
So werden häufige Krankheitsbilder aus dem orthopädischen Fachgebiet (z.B. Arthrose, Osteoporose) sowie ihrer Therapiemöglichkeiten in verständlicher und visueller Form aufgezeigt.
Es werden Informationen zu gesundheitsorientiertem Lebensstil, trainingstherapeutischen Grundlagen, Motivationsförderung sowie Schmerzverarbeitung vermittelt.
Für bestimmte Patientengruppen wird gezielt auf die Diagnose eingegangen, welche sie in die orthopädische Reha geführt haben. So bieten wir beispielsweise eine sogenannte „TEP-Schulung“ für Patienten mit künstlichen Gelenken an sowie ausführliche Informationen rund um Rückenleiden.